Derzeit spielen wieder 32 Teams um den wohl begehrtesten Pokal der Welt: den FIFA-WM-Pokal. Anlass für den Versicherungsdachverband GDV, einmal draufzuschauen, wie dieser Pokal eigentlich versichert ist. Aber natürlich hält die Versicherungsbranche auch Schutz für kleinere Sport-Events bereit.

 

Fest steht: Wohl kein sportliches Großereignis könnte stattfinden, wenn sich die zahlreichen Risiken nicht irgendwie versichern ließen. Dafür ist die Gefahr von finanziellen Verlusten einfach zu groß. Die Versicherer springen zum Beispiel ein, wenn ein Spiel abgesagt oder verschoben werden muss. Oder, wenn Fans bei einem solchen Ereignis zu Schaden kommen. Auch Naturgefahren während der WM und technische Ausfälle sind versichert. Der Fußballweltverband FIFA soll bei dem Turnier vor vier Jahren in Brasilien allein eine Summe von 900 Millionen Euro vereinbart haben, falls das Turnier verschoben werden muss, so berichtet die „Welt“.

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In Hamburg können sich Beamte ab August 2018 auch gesetzlich versichern – und erhalten dann statt Beihilfen eine Pauschale. Damit will Hamburg Beamte in die Krankenkassen locken. Aber die Sache ist nicht ungefährlich – gerade, wenn sie später den Wohnort wechseln wollen. Die privaten Krankenversicherer haben nun für junge Beamte ein extra Schmankerl gestartet.

 

Keine Frage: In Deutschland sind Beamte fast ausschließlich privat versichert. 94 Prozent aller Staatsdiener sind Mitglied bei einer privaten Krankenvollversicherung, so geht aus Branchendaten hervor. Fast die Hälfte aller PKV-Versicherten sind somit Beamte. Es lässt sich nicht abstreiten, dass sie eine wichtige Zielgruppe für die Privatversicherer sind.

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Aktuelle Zahlen zeigen erneut, wie wichtig eine private Pflegezusatzversicherung ist. Wer in einem Pflegeheim stationär betreut werden muss, zahlt demnach im Schnitt monatlich 1.170 Euro Eigenanteil. Geld, das zusätzlich zu den Kosten finanziert werden muss, die durch die gesetzliche Pflegeversicherung abgedeckt sind.

 

Am Montag tagte der Gesundheitsausschuss des Bundestages, nachdem die Opposition einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Das Thema dabei war durchaus wichtig, wie die „Bild“-Zeitung exklusiv berichtete. Überfordern die Eigenanteile für die stationäre Pflege die Patienten? Drohen die Kosten für die Betroffenen aus dem Ruder zu laufen?

 

In der Anhörung kamen auch Experten zu Wort, die interessante Zahlen präsentierten. Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) hat zum Beispiel folgendes errechnet: Im Schnitt zahlen Betroffene vom Beginn der Pflegebedürftigkeit bis zum Tod 31.131 Euro aus der eigenen Tasche, wenn sie in ein Pflegeheim müssen. Das ist der Preis für einen Kleinwagen. Doch je länger jemand im Heim betreut wird, desto mehr muss er aus der eigenen Tasche finanzieren. Umgerechnet in den monatlichen Eigenanteil, beziffern sich die durchschnittlichen Kosten demnach auf 1.170 Euro.

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Die Feriensaison steht vor der Tür! Bald werden wieder viele Bürger ins Ausland fahren, um am Strand die Sonne zu genießen oder im Gebirge zu wandern. Eine aktuelle Umfrage zeigt aber einen gefährlichen Trend: Viele Deutsche verzichten im Ausland auf einen Krankenschutz. Und das kann schnell richtig teuer werden.

 

Es ist ein besorgniserregender Trend: Viele Deutsche verzichten zunehmend auf einen Krankenschutz, wenn sie für den Urlaub ins Ausland fahren. Auf die Frage „Gegen welche der folgenden Risiken sind Sie bei einer Reise in der Regel versichert?“, antwortete nur etwa jeder zweite Befragte (55 Prozent): „gegen eine Erkrankung oder einen Unfall“. Das ergab das „Urlaubsbarometer 2018“ der Europ Assistance Gruppe.

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In vielen Bankschließfächern sind Wertsachen nicht oder nur mit einer geringen Höchstsumme versichert. Grund genug, vorher genau in den AGB nachzulesen, wofür und in welchem Umfang Schutz besteht. Unter Umständen zahlt aber auch die eigene Hausratversicherung.

 

Wenn man Wertgegenstände in einem Bankschließfach wegschließt, sind sie dort doch sicher? Das kann ein gefährlicher Irrtum sein, wie erneut eine Stichprobe zeigt. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat demnach die Geschäftsbedingungen von acht Schließfächern untersucht, alle kostenpflichtig. Im Schnitt mussten die Kunden dafür eine Jahresmiete von 60 Euro berappen.

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Warum lehnen private Berufsunfähigkeitsversicherer einen Antrag auf BU-Rente ab? Die aktuelle Auswertung eines Analysehauses zeigt: Meist melden sich die Antragsteller schlicht nicht zurück und zeigen keine Reaktion auf Nachfragen. Das kann auch sehr positive Ursachen haben.

 

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine Vorsorge, deren Nutzen auch der Verbraucherschutz immer wieder betont. Jeder vierte Beschäftigte muss seinen Beruf vorzeitig aufgeben, im Schnitt mit 47 Jahren. Dann hätte der Betroffene noch rund ein Drittel seines Berufslebens vor sich: es droht ein Leben am Rande des Existenzminimums und Altersarmut. Wer hingegen eine solche Versicherung abgeschlossen hat, erhält eine monatliche Rente ausgezahlt, um den Absturz auf Sozialhilfeniveau aufzufangen.

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Am Montag hat das Analysehaus Morgen & Morgen erneut frische Zahlen zur Berufsunfähigkeitsversicherung vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass psychische Krankheiten weiterhin wichtigste Ursache dafür sind, dass Menschen ihren Job vorzeitig aufgeben müssen. Der Anteil der BU-Fälle wegen psychischer Probleme ist sogar leicht angestiegen.

 

Beinahe jede dritte private Berufsunfähigkeits-Rente (31,52 Prozent) wird aktuell erstmals ausgezahlt, weil eine psychische Störung den Beschäftigten aus der Bahn warf. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Analysehauses Morgen & Morgen. Damit bleibt die Psyche wichtigste Ursache für ein vorzeitiges Aus im Beruf. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil sogar leicht um 0,2 Prozentpunkte angestiegen.

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Noch immer sind die meisten Hausbesitzer in Deutschland nicht gegen sogenannte Elementarschäden versichert. Nach aktuellen Erhebungen besitzen nur 41 Prozent der Immobilieneigner einen entsprechenden Schutz. Dabei kann ein Schaden am Haus das Portemonnaie derart belasten, dass sich eine Familie dauerhaft nicht davon erholt.

 

Nur 41 Prozent der deutschen Hausbesitzer haben ihr Hab und Gut gegen sogenannte Elementarschäden versichert. Damit sind noch immer sechs von zehn Häusern ohne entsprechenden Schutz. Das geht aus Zahlen hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Freitag veröffentlicht hat.

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Selbst eine relativ sichere Geldanlage wie eine Lebensversicherung kann bestimmte Risiken enthalten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun ein Urteil gesprochen, mit dem er betont, dass auch die Verbraucher nicht für jeden anteiligen Verlust den Versicherer verantwortlich machen können. Entwickelt sich der Fonds einer Lebensversicherung nicht wie gewünscht, müssen sie die Konsequenzen selbst tragen. Schon deshalb sollten sich Vorsorgesparer umfassend über eine Geldanlage informieren und beraten lassen. 

 

Es ist eines der wichtigsten Grundsätze der Geldanlage: Verbraucher sollten ihr Geld nur in Finanzprodukte stecken, deren Funktionsweise sie verstehen. Das gilt selbst für ein vermeintlich sicheres Produkt wie die Lebensversicherung, wenn sie einen Fondsbaustein beinhaltet. Das zeigt ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofes (Az: IV ZR 353/16).

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Wer sich auf Arbeit befindet oder auf den Weg dorthin, der ist in der Regel auch durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Was aber viele Arbeitnehmer nicht wissen: Schon in der Raucherpause oder auf dem Weg dorthin erlischt der Schutz. Denn die Zigarette zwischendurch hat mit der eigentlichen Arbeit nichts zu tun.

 

Mehr als eine Million meldepflichtige Arbeits- und Wegeunfälle ereignen sich jedes Jahr laut Statistiken der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Gut also, dass man auf Arbeit gegen derartige Unfälle abgesichert ist. Knapp 19.000 dieser Zwischenfälle endeten für den Versicherten derart tragisch, dass er 2016 erstmals eine Rente erhielt – neuere Zahlen liegen nicht vor.

 

Was viele Beschäftigte aber nicht wissen: der gesetzliche Schutz hat gefährliche Lücken. Schon der Gang zur Zigarettenpause führt dazu, dass der Rentenversicherungsträger nicht zahlen muss, wenn sich in der Pause oder auf dem Weg dorthin ein Unfall ereignet. Dies haben mehrere Urteile gezeigt – unter anderem ein Richterspruch des Sozialgerichts in Karlsruhe aus dem Jahr 2015 (Aktenzeichen S 4 U 1189/15).

 

Raucherpause „rein private Angelegenheit“

 

Im verhandelten Rechtsstreit hatte eine Facharbeiterin eine Viertel Stunde vor der regulären Pause ihren Arbeitsplatz in einer Lagerhalle verlassen, als ihr ein Gabelstapler über den Fuß fuhr. Ein komplizierter Bruch war die Folge. Die Frau wollte das Missgeschick als Arbeitsunfall geltend machen – dabei machte die Frau widersprüchliche Angaben. Zunächst sagte sie, sie habe sich nach draußen begeben wollen, um eine Zigarette zu rauchen: So stand es letztendlich auch in der Unfallmeldung ihres Arbeitgebers. Später korrigierte sie sich und behauptete, sie habe zur Toilette gehen wollen.

 

Die Karlsruher Richter kamen in ihrer Urteilsbegründung zu dem Schluß, dass der Weg zur Toilette sehr wohl einen Arbeitsunfall bedingt hätte, eine Raucherpause hingegen nicht. Denn das Rauchen habe streng genommen nichts mit der Arbeit zu tun und sei eine rein private Angelegenheit. Folglich muss die Berufsgenossenschaft nicht für die Verletzung einstehen.

 

Auch Umweg von Arbeit kostet Unfallschutz

 

Ähnliche Urteile liegen auch vor, wenn ein Beschäftigter von der Arbeit nicht den direkten Weg nach Hause wählte, sondern einen Umweg einschlug – etwa, um noch schnell einzukaufen. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Wer sein Kind auf einem Umweg zur Arbeit in den Kindergarten bringt, ist im Falle eines Unfalls durch die BGU abgesichert. Wird das Kind jedoch zur Oma gebracht, besteht bei einem Unfall kein Leistungsanspruch gegen die Berufsgenossenschaft.

 

Deshalb ist es besser, zusätzlich eine private Unfallversicherung abzuschließen, um auch in solchen Situationen geschützt zu sein. Sie zahlt in der Regel unabhängig davon, wann und wo sich der Unfall ereignet hat. Zusätzlich kann sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlen, um sich für den Fall abzusichern, dass es im Beruf gar nicht mehr weitergeht. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!