Es ist wieder soweit: Rund um den Martinstag ziehen Kinder mit Erziehern und Erzieherinnen ums Haus, freudig, und tragen stolz ihre beleuchteten, oft bunten Laternen. Der Brauch ist nicht nur bei Christen beliebt, um an den heiligen Martin von Tours zu erinnern. Vielmehr nutzen auch Kindergärten und Grundschulen den Martinstag als Anlass, der dunklen Jahreszeit eine angenehme Atmosphäre abzuringen. Auch Kerzen als Laternenbeleuchtung sind oft fester Bestandteil des Brauches.

 

Damit die Freude aber nicht durch einen unsachgemäßen Umgang mit offenen Feuer getrübt wird, geben Versicherer und Feuerwehrverbände Tipps. „Die Kerze soll brennen – nicht die Laterne“, lautet das Motto einer Versicherung. Und der Feuerwehrverband Baden-Württemberg pointiert in einer aktuellen Presseerklärung: „Eine echte Kerze oder ein Teelicht in der Laterne sind toll – wenn das Kind vorher entsprechend gelernt hat, damit umzugehen.“

Weiterlesen

Ist schon wieder Zeit für die Winterreifen? Die Antwort lautet: jein. Denn ein konkretes Datum, wann die Pneus spätestens aufgezogen werden müssen, gibt es in Deutschland nicht.

 

Von Oktober bis Ostern – so die bekannte „O bis O-Regel“ – sollten Autofahrer mit Winterreifen fahren. Zwar gibt es in Deutschland keine an ein bestimmtes Datum geknüpfte, sondern nur eine „situative Winterreifenpflicht“: Winterreifen sind nur nötig bei winterlichen Straßenverhältnissen.

 

Weil sich der Oktober 2019 in Deutschland auffallend mild gab, brauchte man an den Reifenwechsel vielerorts noch nicht zu denken. Jedoch: Tage werden nun kürzer und Nächte immer kälter, winterliche Straßenverhältnisse damit also immer wahrscheinlicher. Und das bedeutet: Die Zeit für die Winterreifen ist nun gekommen.

Weiterlesen

Wer ein Ehrenamt ausübt, tut Gutes und dient der Gesellschaft. Das bedeutet freilich nicht, dass man auch vor allen Risiken während der Tätigkeit geschützt ist. Es empfiehlt sich, den eigenen Versicherungsschutz entsprechend zu prüfen.

 

Wie sind Ehrenamtliche bei ihrer Tätigkeit versichert? Dieser Frage widmet sich am Montag der Nachrichtensender MDR Aktuell. Hierbei ist es wichtig zu unterscheiden, welcher Art von Ehrenamt man nachgeht. Denn Ehrenamt und Ehrenamt sind eben nicht immer dasselbe.

Weiterlesen

 Der Herbst ist da. Haus- und Grundbesitzer sollten eigene Gebäude nun auf die Sturmsicherheit prüfen. Denn ein Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart zeigt hohe Haftungsrisiken. Demnach haftet der Grundbesitzer nicht nur für entstandene Schäden. Er kann für Schaden auch durch Versicherungen in Regress genommen werden. Wer sich vor derartigen Haftungsrisiken absichern will, dem hilft eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.

 

Grundstückbesitzer: Anforderungen an die Sturm-Sicherheit hoch

 

Anforderungen an die Sorgfaltspflicht eines Grundstücksbesitzers sind hoch. Denn durch herabfallenden Gebäudeteile drohen „erhebliche Gefahren“ für die Gesundheit und das Eigentum Unbeteiligter. Nur ein fehlerfrei errichtetes und mit Sorgfalt gewartetes Gebäude entlässt den Besitzer folglich aus der Haftungspflicht. Das musste auch die evangelische Kirche in Stuttgart aufgrund eines verlorenen Streits vor Gericht erfahren.

Weiterlesen

Wer einen nahen Angehörigen in ein Pflegeheim geben muss, will sicher gehen, dass er gut betreut wird. Die bisherige Qualitätsüberprüfung per Pflegenoten hat sich jedoch als untauglich erwiesen, die Qualität der Pflege zu gewährleisten. Eine Reform der Bundesregierung soll nun Besserung bringen.

 

Seit 2008 galten sie, seitdem waren sie stete Zielscheibe der Kritik: Die Pflegenoten, die zur Qualitätsbeurteilung der Pflegeheime eingeführt wurden. Die Vorgaben aber waren äußerst milde, sogar schwerwiegende Mängel in der Pflege konnten durch Faktoren wie den Speiseplan ausgeglichen werden. Der Notendurchschnitt der Heime lag bei 1,2. Und selbst die Transparenzberichte, die zur Beurteilung der Heime erstellt wurden, besaßen laut einem Qualitätsbericht im Auftrag der Bundesregierung keine Aussagekraft. Zuletzt äußerte deswegen sogar der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU): „Der bisherige Pflege-TÜV war leider eine Farce“.

Weiterlesen

Am 23. September ist astronomischer Herbstanfang: Und auch der Wetterbericht kündigt für die kommenden Tage kühle Temperaturen an. Damit wird es auch deutlich ungemütlicher, sich mit einem Cabriolet oder Motorrad auf die Straße zu wagen. Wer sein Gefährt im Herbst und Winter nicht nutzen will, kann es mit einer Ruheversicherung absichern — das hat Vorteile gegenüber der bloßen Abmeldung des PKWs oder Zweirads.

 

Manche Fahrzeuge sind für die kalte Jahreszeit einfach weniger geeignet. Sei es ein Oldtimer, ein Cabriolet oder das Motorrad: Viele Besitzer solcher Gefährte verzichten im Herbst und Winter auf Touren und holen es erst im Frühjahr wieder aus der Garage. Schließlich schaden Regen und Kälte nicht nur dem geliebten Schmuckstück: gerade für Zweiradfahrer bedeuten Dunkelheit und drohende Glätte, die schon bei Nässe und fallenden Herbstblättern einsetzen kann, auch eine erhöhte Unfallgefahr.

Weiterlesen

Gutverdiener werden sich auch im kommenden Jahr auf steigende Kosten in der Sozialversicherung einstellen müssen. Das geht aus den vorab veröffentlichten Rechengrößen für das Jahr 2020 hervor. Auch wer von einem gesetzlichen Krankenversicherer zu einem privaten Anbieter wechseln will, muss mehr verdienen.

 

Es ist eine wiederkehrende Prozedur: Jedes Jahr werden die Rechengrößen in der Sozialversicherung neu festgesetzt. Sie regeln unter anderem, wie viel Geld Gutverdiener in der Renten- und Arbeitslosenversicherung maximal zahlen müssen und ab wann man sich privat krankenversichern darf. Ausgangspunkt für diese Werte ist die Entwicklung der Löhne im letzten Jahr.

Weiterlesen

Millionen Bankkunden müssen sich auf Änderungen beim Online-Banking einstellen. Die guten alten TAN-Listen mit endlosen Nummern auf Papier werden zum 14. September abgeschafft. Grund ist eine EU-Richtlinie, die den Geldhäusern strengere Sicherheitsregeln auferlegt.

 

Viele Bankkunden müssen sich in diesem Monat auf eine wichtige Änderung einstellen. Dem iTAN-Verfahren wird europaweit der Garaus gemacht: also dem etablierten Verfahren, wonach man Banküberweisungen mit einer sechsstelligen Ziffer ausführen kann, die auf einem Zifferblock aus Papier verschickt wurde. Grund ist die EU-Richtlinie PSD2, die das Verfahren künftig verbietet. Auf das Aus für das Verfahren macht am Montag die Deutsche Presse-Agentur aufmerksam.

Weiterlesen

Wann muss die Krankenkasse eigentlich für einen Transport per Taxi, Bus oder Krankenwagen ins Krankenhaus oder in eine Arztpraxis zahlen? Dafür gibt es konkrete Regeln. Speziell wenn es um eine ambulante Behandlung geht, übernimmt eine Kasse die Kosten nur in Ausnahmefällen.

 

Als Faustregel gilt: Ist die Fahrt „medizinisch zwingend notwendig“, muss die Krankenkasse die Fahrtkosten erstatten. Darüber informiert das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Webseite. Somit ist klar, dass eine Rettungsfahrt zum Krankenhaus die Betroffenen nicht selbst zahlen müssen. Viele Deutsche wissen das nicht und zögern tatsächlich, im Notfall den Krankenwagen zu rufen, weil sie die hohen Kosten scheuen. Im Zweifel aber zählt jede Minute, wenn es um das Leben eines Menschen geht. Rettungsfahrten zum Krankenhaus werden auch ohne anschließenden stationären Aufenthalt übernommen.

Weiterlesen