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Die neusten Nachrichten!

Wer Knatsch mit seinem Versicherer hat, kann sich beim Versicherungsombudsmann beschweren: eine anerkannte Streitschlichtungsstelle der Branche. Dieser präsentierte vor wenigen Tagen die Zahlen für das abgelaufene Jahr 2019. Positiv: Die Verbraucher hatten deutlich weniger Grund, sich zu beschweren.

 

Der unabhängige Versicherungsombudsmann hat 2019 deutlich weniger Beschwerden von Kunden über ihren Versicherer erhalten. Das berichtet aktuell der Dachverband der Versicherer (GDV) und beruft sich auf den aktuellen Tätigkeitsbericht. Mit 16.928 Beschwerden erreichten den Streitschlichter gut sieben Prozent weniger Anträge als im Jahr 2018.

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Auch Studierende können bereits einen privaten Berufsunfähigkeits-Police abschließen. Und das ist gar keine so schlechte Idee, wie ein Blick auf die Absicherung von Studenten zeigt.

 

Zu einer der wichtigsten Versicherungen, die immer wieder dem Verbraucher nahegelegt werden, gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung. Das betonen sogar die Verbraucherschützerinnen und Verbraucherschützer von der gemeinnützigen Verbraucherzentrale NRW: Ein ausreichender Berufsunfähigkeitsschutz sei ein „absolutes Muss“, heißt es in einer Publikation. Zu dieser Versicherung gäbe es „praktisch keine Alternative“. Denn das Risiko „Berufsunfähigkeit“ ist seit einer Rentenreform im Jahr 2001 nicht mehr durch den staatlichen Schutz versichert.

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Mitte Dezember hieß es noch, dass kaum Krankenkassen ihre Beiträge anheben werden: Ganze zwei Anbieter hatten damals Prämienanstiege bekannt gegeben. Das hat sich nun geändert, da die Zahl sich deutlich erhöht hat. Und das dürfte noch nicht das Ende sein.

 

Wer schlechte Nachrichten hat, der wartet damit lieber gern mal etwas länger. Das bestätigt sich nicht nur für die Aufschieberitis im Alltag. Auch bei den Krankenkassen zeigt sich ein ähnliches Muster. Noch am 15 Dezember des letzten Jahres sah es so aus, als würden nur zwei Kassenanbieter ihren Zusatzbeitrag anheben. Zum Stand 01.01.2020 hat sich die Zahl deutlich erhöht: Nun haben mittlerweile 26 Krankenkassen einen höheren Zusatzbeitrag für 2020 festgelegt, betroffen sind rund 1,85 Millionen Mitglieder. Das berichtet die Webseite krankenkassen.net.

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Deutschland gilt der Versicherungswirtschaft mittlerweile auch als Land für Extremwetter. Denn Sturm und Hagel, aber auch Starkregen und Hochwasser schlagen sich jährlich bitter in den Bilanzen der Versicherungsunternehmen nieder. Aktuelle Zahlen hierfür präsentierte nun der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einer Presseerklärung.

 

Demnach fällt die Naturgefahrenbilanz 2019 zwar erneut, wie schon im Vorjahr, leicht unterdurchschnittlich aus. Dennoch verharren Aufwendungen für Unwetterschäden auf hohem Niveau. Bitter litten besonders die Kfz-Versicherer in 2019. Denn Leistungen für Sturm- und Hagelschäden an Kraftfahrzeugen haben sich in 2019 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Die Zahlen der Naturgefahrenbilanz 2019 gemahnen an eine Überprüfung des Versicherungsschutzes für Gebäude, Hausrat und Auto.

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Knallen zu Silvester – schöner Brauch oder großes Ärgernis? Fest steht: Was vielen Menschen Spaß bereitet, sorgt auch jedes Jahr für hohe Schäden. Und nicht überall ist Feuerwerk erlaubt.

 

Das Knallen zu Silvester ist eine umstrittene Tradition. Befürworter sehen darin einen „Ausdruck von Lebensfreude“ – diese Position vertritt der Deutsche Städte- und Gemeindebund über seinen Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg. Raketen und Böller gehören folglich für Anhänger des in Deutschland ab dem 16. Jahrhundert eingeführten Brauchs, der in früher Neuzeit nur dem Adel vorbehalten war, dazu.

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Die „Düsseldorfer Tabelle, eine von den Familiensenaten des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf ausgearbeitete Richtlinie für Unterhaltsrecht und Unterhaltszahlungen, wurde nun für 2020 aktualisiert. Kinder erhalten demnach mehr Unterhalt. Doch auch der Selbstbehalt für unterhaltspflichtige Eltern wurde deutlich nach oben angepasst.

 

Düsseldorfer Tabelle: Orientierung für Familiengerichte

 

Schon seit 1962 gibt die Düsseldorfer Tabelle Richtwerte für Unterhaltszahlungen vor – zum Beispiel für den Kinds- aber auch den Ehegatten– oder den so genannten Elternunterhalt. Erarbeitet wurde die Tabelle durch die Familiensenate des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf. Zwar hat die Tabelle keine verbindliche Gesetzeskraft. Jedoch dient sie Gerichten als Orientierung und hat eine hohe praktische Relevanz auch für Behörden. Nun wurde eine aktualisierte Ausgabe dieses wichtigen Werkzeugs der Familiengerichtsbarkeit für das Jahr 2020 veröffentlicht – Kinder erhalten demnach ab 2020 mehr Unterhalt.

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Jedes Jahr kurz vor Jahresende sollten gesetzlich Versicherte ihr Zahnarzt-Bonusheft kontrollieren. Fehlt ein Stempel für das aktuelle Jahr, ist ein schneller Termin beim Zahnarzt geboten – und zwar noch vor Silvester.

 

Zahnersatz für gesetzlich Versicherte: Ein erhebliches Kosten-Risiko

 

Das Risiko, auf Zahnersatz angewiesen zu sein, bedeutet ein zusätzliches und erhebliches Kosten-Risiko. Der Grund: Seit 2005 leisten gesetzliche Krankenkassen nur einen Festzuschuss. Dieser Festzuschuss deckt nicht die gesamten Behandlungs- und Materialkosten ab, sondern die Krankenkassen übernehmen aktuell nur 50 Prozent der entstehenden Kosten.

 

Mehr noch: Der Festzuschuss wird auch nicht für jede Versorgungsart geleistet, sondern – je nach medizinischem Befund – nur für die so genannte „Regelversorgung“. Zu den eh schon hohen Eigenanteilen für diese Regelversorgung drohen weitere Kosten, wenn zum Beispiel auf bestimmtes Material oder auf ästhetische Belange geachtet werden soll. Das veranschaulicht ein Artikel auf Spiegel Online.

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Weihnachten ist die Zeit der Geschenke. Das macht Weihnachten zu einer logistischen Herausforderung für Paketdienste. Während allein die Post als Anbieter an einem normalen Tag im Jahr rund 4,6 Millionen Pakete durch Deutschland befördert, liegen die Spitzenwerte vor Heiligabend bei rund zehn Millionen Sendungen, gab das Unternehmen letztjährig an. Wie aber sind per Postweg bestellte Waren oder Weihnachtspakete an Familie und Freunde versichert? Darüber klärt das Verbraucherportal des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) auf.

 

Versandhandel: Der Kunde ist König – und nimmt besser keine beschädigten Pakete an

 

Für Bestellungen im Versandhandel gilt laut den Versicherern: Der Kunde ist König. So müssten sich Transporteur und Händler darum streiten, wer den Schaden begleicht, falls etwas beschädigt ist. Jedoch erspart schnelle Vorsicht Aufwand: Möchte der Transporteur ein Paket überreichen, das bereits sichtbar geöffnet oder beschädigt ist, sollten Kunden die Annahme verweigern. Das erspart hinterher Ärger.

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Brandschäden in der Weihnachts- und Adventszeit sind leider keine Seltenheit. Darauf weist aktuell die Versicherungswirtschaft hin. Und nennt Zahlen: Die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer verzeichnen dann regelmäßig rund 50 Prozent mehr Feuerschäden als in den Frühjahrs- und Herbstmonaten, berichtet der Dachverband der Versicherer am Montag.

 

Weihnachtszeit ist Lichterzeit: ein Adventsgesteck, Schwibbogen oder der Weihnachtsbaum wären ohne Kerzen für viele Menschen gar nicht denkbar. Das matte Licht verleiht so mancher Stube einen festlichen Glanz — und viel Heimeligkeit. Dass dies auch eine echte Gefahr bedeuten kann, darauf weist aktuell der Dachverband der Versicherer hin. Denn wenig verwunderlich steigt in der Adventszeit auch die Brandgefahr deutlich an.

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Achtung, Starkregen! Schwere Niederschläge richteten in den 16 Jahren von 2002 bis 2017 rund 6,7 Milliarden Euro Schaden an, wie eine aktuelle Studie zeigt. Insgesamt waren 1,3 Millionen Gebäude betroffen. Und die Gefahr solcher Unwetter besteht bundesweit.

 

Wie groß ist die Bedrohung durch Starkregen — und wo tritt er auf? Um das Herauszufinden, hat sich der Dachverband der Versicherer (GDV) mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zusammengetan und in einem Forschungsprojekt Daten zu Niederschlägen in Deutschland ausgewertet. Dabei flossen neben versicherten auch unversicherte Schäden an Gebäuden ein.

 

Das Ergebnis lässt aufhorchen. Rund 6,7 Milliarden Euro Schaden zählten die Forscher in den Jahren von 2002 bis 2017. Und stolze 1,3 Millionen Gebäude wurden im selben Zeitraum beschädigt. Das teilt der Versicherer-Verband am Montag in einem Pressetext mit.

 

Die meisten Schäden in Sachsen, Berlin und Bayern

 

Die meisten Schäden wurden dabei im Bundesland Sachsen gemessen. Von 1.000 Gebäuden waren immerhin 132,8 durch Starkregen betroffen. Kaum besser die Bilanz in Berlin, wo 131,2 Häuser je 1.000 Gebäuden Schaden namen. Bayern (88 betroffene Gebäude von 1.000), Nordrhein-Westfalen (86,4) und Hessen (83,2) landen auf den Plätzen der Starkregen-Hochburgen.

 

Vergleichweise wenige Schäden waren hingegen in den Bundesländern Bremen (44,8 betroffene Gebäude von 1.000), Baden-Württemberg (48) und dem Saarland (49,6) zu beklagen. Dennoch will Andreas Becker, Wetterexperte vom DWD, auch für diese Gebiete keine Entwarnung geben. „Unsere Untersuchung zeigt, dass jeder Ort in Deutschland quasi gleich stark von solch gefährlichen Regenmengen bedroht ist. Gegenden, die im Untersuchungszeitraum nur wenige Schäden durch Starkregen erlebten, haben bislang schlicht Glück gehabt“, sagt Becker.

 

Die Mehrheit der Hausbesitzer hat keinen Schutz

 

Ein solches Unwetter kann aber ein Haus bis zur Unbewohnbarkeit ruinieren. Oft laufen nicht nur Keller voll, sondern es werden auch Wände durchnässt und das Fundament des Hauses wird unterspült — je nach Schwere und Verlauf des Starkregens. Umso bedenklicher ist, dass nur vier von zehn deutschen Hausbesitzern (43 Prozent) eine passende Elementarschaden-Police haben. Eine Wohngebäudeversicherung reicht allein nicht aus. Hier klärt ein Beratungsgespräch über den Absicherungsbedarf auf.

 

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes würden darüber hinaus zeigen, dass im Gegensatz zu Dauerregen (mehr als zwölf Stunden) oft kürzere und heftige Regenfälle (bis zu neun Stunden Dauer) sehr hohe Schadensummen verschlingen, so ein weiteres Fazit der Forscher. Hierauf sollten sich Hausbesitzer einstellen. Ein Problem ist dabei auch, dass eine lokale Warnung vor derartigen Regenfällen oft nur kurzfristig erfolgen kann: unmittelbar vor dem Ereignis. Beim Neubau eines Hauses sollten Bauherren deshalb auch berücksichtigen, welche Präventionsmaßnahmen gegen Starkregenschäden ergriffen werden können.