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Es wird heiß in Deutschland! Sehr heiß sogar. Bis zu 40 Grad sind am Mittwoch angekündigt, es könnte in einigen Regionen Hitzerekorde geben. Damit steigt auch die Brandgefahr, wie aktuell die Versicherungswirtschaft warnt.

 

Deutschland schwitzt in der Hitze: Schon ab Montag werden 35 Grad und mehr erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. Da wird es selbst am Badesee schwierig zu entspannen, weil der Kreislauf enorm belastet wird. Und eine Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht. „Die Hitze kommt, um zu bleiben“, teilte der DWD mit. „Nach derzeitigem Stand bleiben vor allem in der Mitte und im Süden die heißen Temperaturen zwischen 30 und 38 Grad bis über das Wochenende hinweg erhalten“.

 

Mit der Hitze steigt auch die Brandgefahr an, wie der Dachverband der Versicherungswirtschaft (GDV) aktuell warnt. Was das bedeutet, wird anhand der enormen Anzahl der Schäden deutlich. Allein die Wohngebäudeversicherer mussten 2018 für rund 200.000 Feuerschäden am Haus erstatten, so geht aus vorläufigen GDV-Daten hervor. Mit anderen Worten: Alle drei Minuten brennt es irgendwo! Auf rund 1,2 Milliarden Euro werden die Gesamtkosten hierfür geschätzt: Brände in Landwirtschaft und Gewerbe nicht mit eingerechnet.

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Rund 183 Tage vergehen im Schnitt, bis ein Antragsteller erfährt, ob seine private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt oder nicht. Das zeigt eine aktuelle Studie. Auch viele Vermittler sind mit dieser langen Dauer unzufrieden: Doch dass es nicht schneller geht, liegt oft nicht in der Verantwortung der Versicherer.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig: Schließlich muss jeder vierte Beschäftigte seinen Job vor Erreichen des Rentenalters aufgeben. Wenn der Ernstfall eingetreten ist, wollen die Betroffenen natürlich schnell wissen, ob sie Anrecht auf eine BU-Rente haben. Schließlich befinden sie sich in einer existentiell schwierigen und auch psychisch belastenden Situation. In der Regel wird eine BU-Rente gezahlt, wenn eine mindestens 50prozentige Berufsunfähigkeit festgestellt wird: Abhängig ist das jedoch vom jeweiligen Vertrag.

Es klafft eine große Lücke

Das renommierte Analysehaus Franke und Bornberg hat nun in einer Studie gegenübergestellt, wie sich die Praxis der Leistungsprüfung von der Erwartung der Versicherungsvermittler unterscheidet. Und hier klafft eine gewaltige Lücke. Die Vermittler gaben nämlich zu Protokoll, eine Leistungsprüfung dürfe im Schnitt nicht länger als 42 Tage dauern. Die Realität sieht freilich anders aus. Bei den befragten BU-Versicherern dauert es nämlich im Schnitt 183 Tage, bis sie über einen Leistungsanspruch entscheiden. Das ist eine gewaltige Lücke! Für die Zahlen wurden sechs Versicherer analysiert, die aber immerhin 60 Prozent des deutschen Marktes abdecken: Es sind also wahre Branchengrößen.

Nun könnte man auf die Versicherer zeigen und ihnen unterstellen, sie würden das Prozedere bewusst verzögern. Doch diese können in der Regel gar nichts dafür. Bis nämlich der Anspruch auf BU-Rente festgestellt werden kann, müssen auch mehrere Stellungnahmen von Ärzten und anderen medizinischen Fachkräften eingeholt werden. Und das dauert eben. 104 Tage vergehen im Schnitt, bis ein Arzt nach Anfrage sein fertiges Gutachten oder Fach-Statement vorlegt, so berichtet das Analysehaus. Hier stoßen Versicherer an ihre Grenzen, weil die Verzögerungen an anderer Stelle stattfinden. Die Einflußmöglichkeiten sind begrenzt.

Rund 78 Prozent der BU-Anträge problemlos bewilligt

Aktuell bemühen sich die Versicherer, die Leistungsprüfung zu beschleunigen: etwa durch eine bessere Absprache mit Ärztevertretern sowie neue technische Möglichkeiten durch den digitalen Wandel. Aber man muss gegenüber den Kunden ehrlich sein: Der Prüfprozess kann eine Weile dauern. Das bedeutet freilich nicht, dass die Versicherer Neinsager wären. Rund 78 Prozent aller Anträge auf BU-Rente werden ohne Beanstandung bewilligt, so geht aus GDV-Zahlen hervor. Das ist die überwiegende Mehrheit.

Doch Versicherungsnehmer können selbst etwas tun, um die Zeit zwischen Antrag auf BU-Rente und der tatsächlich bewilligten Leistung zu überbrücken. Wichtig ist es, ärztliche Unterlagen verfügbar zu haben und auch über die eigene Krankheitsakte im Bilde zu sein. Oft kommt es nämlich auch deshalb zu Verzögerungen, weil die Betroffenen ärztliche Unterlagen nicht zur Hand haben und nachreichen müssen. Auch sind fehlerhafte Diagnosen in Arzt-Abrechnungen leider keine Seltenheit: Hier kann der Patient auf eine Korrektur bestehen.

Bei neueren Verträgen gibt es eine Klausel in BU-Policen, die helfen kann, die Wartefrist zu überbrücken. Die Rede ist von der sogenannten Arbeitsunfähigkeits-Klausel (AU). Hier zahlt der Versicherer eine Übergangsleistung, wenn die Arbeitsunfähigkeit nach einer längeren Frist festgestellt wurde: ähnlich einer Krankentagegeldversicherung.

Der Vorteil dieser Klausel: Die Leistungen werden ausdrücklich wegen Arbeitsunfähigkeit erbracht und stellen keine Vorauszahlung einer Berufsunfähigkeitsrente dar. Deshalb muss sie der Betroffene später auch nicht zurückzahlen, sollte keine BU-Rente bewilligt werden. Ein Beratungsgespräch kann helfen, einen guten Vertrag mit Bonusleistungen zu finden.

Der Juni ist Marderzeit! Gehen paarungswillige Steinmarder-Männchen auf Brautschau, sind leider auch Autokabel und Dämmmatten nicht sicher. Marderbisse und deren Folgen zählen zu den häufigsten Schäden der Autoversicherer.

 

Würde man die Deutschen nach ihren Lieblingstieren fragen, der Marder gehörte sicher nicht dazu. Zwar sind die flinken Tiere, die zu den Hundeartigen zählen, durchaus possierlich anzuschauen mit ihrem buschigen Fell und der spitzen Schnauze. Wenn sie nur nicht die Angewohnheit hätten, in Autos zu randalieren und sich dort in Kabeln festzubeißen. In Zahlen: Mehr als 214.000 Marderschäden regulierten die Versicherer 2017 und mussten in Summe mehr als 74 Millionen Euro erstatten, so berichtet der Branchenverband „GDV“.

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Am 03. Juni wird der Weltfahrradtag begangen: ein Tag, mit dem die Uno auf die Vorteile des Radfahrens aufmerksam machen will. Aber wann ist ein Fahrrad eigentlich ein Fahrrad? Diese Frage mag absurd klingen — ist aber wichtig für die Frage, ob man verpflichtend einen Versicherungsschutz braucht. Darauf macht am Montag die Polizei aufmerksam.

Immer mehr Menschen fahren Rad! Zwischen 2007 und 2016 haben die Bundesbürger in Summe etwa 6 Milliarden Personenkilometer mehr mit dem Fahrrad zurückgelegt, so geht aus Daten des Bundesumweltamtes hervor. Und auch die Verkäufe boomen. Mehr als 90 Millionen Räder stehen mittlerweile in deutschen Haushalten.

Normalerweise braucht man für ein Fahrrad keine extra Versicherung, die der Gesetzgeber vorschreibt. Wobei sich für begeisterte Radler aber unbedingt eine Unfallversicherung empfehlen. Schließlich verletzen sich pro Jahr fast 14.500 Menschen auf dem Rad, zum Teil schwer. Und auch eine Privat-Haftpflicht ist im Grunde ein Muss. Wer Dritten einen Schaden verursacht, haftet auch auf dem Rad mit seinem gesamten Vermögen.

Wann ist ein Rad ein Rad?

Der Weltfahrradtag am 3. Juni soll für die Vorteile und Gefahren des Radfahrens sensibilisieren. Das nimmt die Polizei Nordrhein-Westfalen aktuell zum Anlass, auf Twitter über die Unterschiede zwischen Pedelec, S-Pedelec und E-Bike zu informieren. Denn der Fahrradboom resultiert auch daraus, dass immer mehr Räder mit Hilfsmotor unterwegs sind. Und das bedeutet: Je stärker der Motor, desto strengere Vorschriften sieht der Gesetzgeber vor. Besonders bei Senioren sind Elektroräder beliebt.

Hier gilt es, beim Kauf genau hinzuschauen. Noch als Fahrrad gelten Pedelecs und E-Bikes, die maximal über einen 250-Watt-Motor verfügen und nicht schneller als 25 km/h fahren. Für diese Zweiräder ist nach § 63a der Straßenverkehrsordnung (StVZO) weder ein Helm noch ein Führerschein Pflicht. Folglich müssen die Radler auch keine Kfz-Versicherung für ihr Gefährt abschließen. Diese Räder dürfen auf dem Radweg benutzt werden.

S-Pedelecs erfordern Versicherung und Führerschein

Anders sieht es jedoch aus, wenn es sich um ein S-Pedelec bis 45 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit handelt und der Motor 250-500 Watt Leistung erbringt. Diese gelten nicht mehr als Fahrrad, sondern werden als Kleinkraftrad bzw. KfZ eingestuft. S-Pedelecs dürfen nur mit Helm und Versicherungskennzeichen gefahren werden. Auch ein Führerschein (AM) ist erforderlich. Und weil diese Räder so schnell sind, sind auch Radwege tabu. Sie müssen auf der Straße fahren.

Ein Sonderfall sind E-Bikes, die über keine Pedale verfügen. Sie brauchen eine Mofa-Versicherung und ein entsprechendes Kennzeichen. Etwas schwierig ist es hier mit der Helmpflicht. Fahren sie bis zu 20 km/h schnell und haben maximal 500 Watt Leistung, brauchen der Fahrer oder die Fahrerin keinen Helm. Wenn das Zweirad aber bis zu 25 km/h schafft und mit bis zu 1.000 Watt Motorleistung ausgestattet ist, muss ein Helm getragen werden.

Grundsätzlich empfiehlt sich wegen des hohen Verletzungsrisikos aber, immer einen Helm zu tragen: egal, ob man per Muskelkraft oder mit Hilfsmotor fährt. Die Gefahr einer schweren Kopfverletzung lässt sich so deutlich minimieren.

Ein aktuelles Urteil des Landessozialgerichtes Thüringen zeigt erneut die engen Grenzen der gesetzlichen Unfallversicherung. Demnach liegt kein Arbeitsunfall vor, wenn man auf einer Dienstreise beim Duschen im Hotel ausrutscht und eine schwere Verletzung erleidet. Grund ist der fehlende Bezug zur Arbeit (Urteil vom 20.12.2018, L 1 U 491/18).

 

Wenn ein Arbeitnehmer einen Arbeitsunfall erleidet oder auf direktem Wege zur Arbeit verunglückt, springt in der Regel die gesetzliche Unfallversicherung ein. Doch dieser Schutz gilt nicht für alle Verrichtungen des Arbeitnehmers auf der Arbeitsstätte und während einer Geschäftsreise. Das musste nun leidvoll ein Projektleiter erfahren, der sich beim Duschen auf einer Dienstreise schwer verletzt hatte — und trotzdem keine Leistung von seiner Berufsgenossenschaft erhält. Völlig zu Recht, wie das Landessozialgericht in Erfurt bestätigte.

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160.000 versicherte Fahrräder wurden im Jahr 2018 gestohlen. Das bedeutet zwar einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Aber Anlass, das als Erfolg zu feiern gibt es nur bedingt. Denn noch immer ist die Diebstahlrate hoch — und die geklauten Räder werden immer teurer, wie die Versicherungswirtschaft am Montag mitteilt.

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Werdende Mütter haben in Deutschland erweiterte Schutzrechte gegenüber ihrem Arbeitgeber. Ein Einblick in wichtige Regeln mit Blick auf Kündigung und Mutterschaftsgeld.

 

Eins ist klar: In Deutschland haben Schwangere erweiterte Rechte gegenüber ihrem Arbeitgeber. Schließlich sollen sie in der Zeit als (werdende) Mutter gesondert geschützt werden. Im Mutterschutzgesetz (MuSchG) ist deshalb geregelt, dass eine Kündigung gegenüber einer Frau während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung unzulässig ist. Das gilt auch für Minijobberinnen, Azubis und Praktikantinnen nach § 26 des Berufsausbildungsgesetzes.

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Ein Hagelschauer hat Sonntag vor einer Woche die A71 in eine Rutschbahn verwandelt, so dass mehr als 50 Autos ineinander krachten. Mehrere Menschen wurden verletzt. Anlass für die Versicherungswirtschaft, noch einmal auf ein vereinfachtes Verfahren bei Schadenregulierungen hinzuweisen, welche nach Massenkarambolagen greift.

 

Wie gefährlich plötzlich auftretende Glätte und fehlender Sicherheitsabstand sein können, zeigte sich am 27. April in den Mittagsstunden. Auf der A71 bei Schwarza in Thüringen hagelte es plötzlich, die überfrierende Glätte ließ den Fahrern keine Chance. 50 Autos krachten ineinander und verwandelten die Autobahn in ein Trümmerfeld. Zum Glück verloren bei dem Unfall keine Menschen ihr Leben — mehrere Personen wurden aber schwer verletzt.

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In welchen Bundesländern gab es im Jahr 2018 die teuersten Unwetterschäden? Das geht aus einer jüngst veröffentlichten Statistik des Branchenverbandes GDV hervor. Besonders hohe Kosten waren demnach in Nordrhein-Westfalen zu beklagen: gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Doch derartige Rankings dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass jede Region bedroht sein kann.

Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2018 trauriger Rekordhalter in Sachen Unwetterschäden, denn in keinem anderen Bundesland mussten die Versicherer so hohe Sachschäden begleichen. 910 Millionen Euro überwiesen die Gesellschaften allein in dem Land mit seinen 17,1 Millionen Einwohnern, so geht aus einer aktuellen Statistik des Branchenverbandes GDV hervor. Damit ist die Milliarde zumindest schon in Sichtweite.

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Immer häufiger fehlen die Bundesbürger aufgrund psychischer Erkrankungen in ihrem Beruf. Das geht aus dem neuen Fehlzeitenreport einer großen Krankenkasse hervor. Fast jeder fünfte Fehltag ist mittlerweile dadurch bestimmt.

 

Warum fehlen Menschen in ihrem Beruf? Dieser Frage geht der TK-Gesundheitsreport nach. Und der Trend der letzten Jahre bestätigt sich: Immer häufiger müssen Menschen aufgrund psychischer Erkrankungen in ihrem Beruf passen. Bundesweit war im Jahr 2018 fast jeder fünfte Fehltag (18 Prozent) psychisch bedingt.

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