Aktuelle Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft lassen erneut vermuten, dass viele Menschen, die gegen Berufsunfähigkeit versichert sind, eine zu niedrige Summe vereinbart haben. Im Schnitt zahlen die Versicherer demnach knapp 630 Euro Rente im Monat aus. Langt das, um den Lebensstandard zu halten?

 

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist das Prämiumprodukt, wenn es um die Absicherung der Arbeitskraft geht. Kein anderer Versicherungsvertrag nimmt derart konkret Bezug auf die erlernte und/oder studierte Arbeit. Auch der Status im Beruf wird hierbei berücksichtigt. Wer einen guten Tarif abgeschlossen hat, kann im Falle der Berufsunfähigkeit in der Regel nicht auf eine Arbeit verwiesen werden, die deutliche Einbußen im Status oder beim Gehalt bedeuten würde. Ein Arzt kann zum Beispiel nicht dazu gezwungen werden, plötzlich als Pförtner oder Putzkraft in seiner Klinik zu arbeiten, wenn dies der Gesundheitszustand noch zulassen würde.

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Pro Stunde werden in Deutschland zehn Autos aufgebrochen und daraus Teile geklaut: darauf macht aktuell die Versicherungswirtschaft aufmerksam. Der Gesamtschaden beim Diebstahl von Autoteilen bezifferte sich 2017 auf 200 Millionen Euro. 

Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unter Berufung auf seine aktuelle Schaden-Statistik berichtet, wird Autoteile-Klau zwar immer seltener, zugleich aber auch immer teurer. Für das Jahr 2017 wurden 90.000 Teilentwendungen gemeldet, damit ging die Zahl der Diebstähle um 15 Prozent gegenüber 2016 zurück. Dennoch steigen mit jedem Jahr die durchschnittlich Aufwendungen, die ein Versicherer für diese Schäden aufbringen muss.
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Wenn man im Herbst oder Winter Energie sparen will, muss man doch nicht jeden Raum und jedes Gebäude beheizen? Dieses Sparmodell kann schnell sehr teuer werden. Nicht nur drohen Rohre einzufrieren und zu platzen – im Zweifel kann auch der Wohngebäudeversicherer seine Leistung verweigern. Ein Frostschutz sollte mindestens gewährleistet sein! 

 

Auch wenn der Herbst uns bisher mit milden Temperaturen verwöhnte, so treten nun die ersten Frostnächte wieder auf. Und das kann verheerende Konsequenzen haben, wenn Hausbesitzer an der falschen Stelle sparen. Nicht nur kann es passieren, dass bei längerem Frost Rohre zufrieren und kaputtgehen. Im schlimmsten Fall erhält man auch keinerlei Entschädigung von der Wohngebäudeversicherung.

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Sagenhafte 42 Milliarden Euro haben Cyber-Attacken laut Hochrechnungen in den vergangenen zwei Jahren der deutschen Industrie beschert. Dennoch sind noch immer 86 Prozent der Betriebe nicht gegen das Risiko abgesichert, so zeigt eine aktuelle Umfrage. Im schlimmsten Fall kann das existenzbedrohend sein.

 

In Deutschland besitzt nur etwa jedes siebte Unternehmen (14 Prozent) eine sogenannte Cyberversicherung. Das ist Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, für die der Branchenverband Bitkom 503 Geschäftsführer und Sicherheitsbeauftragte deutscher Firmen befragt hat. Immerhin ist der Anteil gegenüber der letzten Umfrage vor zwei Jahren leicht gestiegen: Damals hatten nur elf Prozent eine Cyber-Police.

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Vielerorts werben die Kfz-Werkstätten wieder dafür, dass die Autofahrer ihre Sommer- durch Winterreifen ersetzen lassen. Aber wann ist eigentlich die richtige Zeit dafür, den Pneu für den Winter fitzumachen? Die Antwort ist nicht so leicht, weil von den Straßenbedingungen abhängig.

 

Der November wird wohl in diesem Jahr mit milden Temperaturen über zehn Grad eingeläutet. Ist es trotzdem schon ratsam, die Winterreifen aufzuziehen? Fest steht: es gibt keine allgemeine Winterreifen-Pflicht in Deutschland. Also kein Datum, ab dem jeder Fahrer nur entsprechend ausgestattet auf die Straße darf.

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Wechselsaison in der Kfz-Versicherung! Und wie jedes Jahr werben Anbieter und Vergleichsportale teils aggressiv darum, dass der Kunde seinen Altvertrag kündigt und sich einen neuen sucht. Doch dabei gibt es durchaus Fallstricke, die Autofahrer kennen sollten. Denn mitunter lohnt es sich, dem alten Versicherer treu zu bleiben – auch, wenn die Prämie etwas höher ist.

 

Der Herbst ist Wechsel-Hochsaison in der Kfz-Versicherung. Will der Fahrzeughalter sich einen neuen Vertrag suchen, so muss er in der Regel bis zum 30. November seinen Altvertrag kündigen. Denn viele Verträge haben eine Laufzeit von einem Jahr, bis sie sich selbst verlängern – die Kündigungsfrist beträgt in der Regel einen Monat.

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Wer einen negativen Schufa-Eintrag hat, dem wird vermeintlich eine schlechte Zahlungsmoral bescheinigt. Das kann sich auch negativ auf den Abschluss einer Versicherung auswirken. Was aber, wenn eine Versicherung vom Gesetzgeber Pflicht ist – zum Beispiel, um ein Auto zu nutzen?

 

Wer als Privatperson in Deutschland eine schlechte Bonität hat, etwa weil Zahlungen für den Handy-Vertrag wiederholt nicht pünktlich geleistet wurden, muss mit dem Eintrag bei einer Auskunftei rechnen. Die Bekannteste in Deutschland ist die Schufa. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über Daten zu 67,5 Millionen natürlichen Personen und 5,3 Millionen Unternehmen.

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Zum ersten Oktober sind einige Neuregelungen wirksam geworden, die das IDD-Umsetzungsgesetz nach der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD – Richtlinie (EU) 2016/97 vorschreibt. Das klingt kompliziert, ist vom Prinzip her aber ganz einfach. Dieses Gesetz soll strenger regeln, was im Versicherungsvertrieb künftig erlaubt sein wird und was nicht. In Deutschland ist das Gesetz bereits im Februar 2018 in Kraft getreten – einige Änderungen wurden aber erst zu Beginn des Monats wirksam.

Mehr Transparenz bei Lebensversicherungen: Standmitteilung muss besser informieren

Die jährliche Standmitteilung von Lebensversicherungen laut § 155 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) muss seit letzter Woche transparenter über die Überschussbeteiligung informieren. Wie viel Geld würde dem Versicherten zustehen, würde er seine Lebensversicherung aktuell kündigen? Wie viel Geld würde ihm bei Vertragsablauf zustehen, würde er seine Police beitragsfrei stellen? Und welche Überschussanteile stehen dem Kunden gemäß Gesetz verpflichtend zu, welche werden – abhängig vom Kapitalmarkt – freiwillig gezahlt?

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Immer wieder verursachen Stürme massive Schäden an Häusern: gut, wenn man eine Wohngebäudeversicherung hat. Doch muss der Versicherer auch einen vermeintlichen Sturmschaden zahlen, wenn ein Baum erst Tage nach einem Unwetter auf das Haus stürzt? Mit dieser Frage musste sich das Oberlandesgericht Hamm auseinandersetzen (6 U 191/15).

 

Im verhandelten Rechtsstreit ist ein Baum erst sechs Tage auf das versicherte Gebäude gefallen, nachdem ein Sturm von mindestens Windstärke acht in der Region tobte: Diese Windstärke ist Voraussetzung, damit der Wohngebäudeversicherer Sturmschäden ersetzen muss. Aber der Versicherer wollte nicht zahlen. Er berief sich darauf, dass der Baum ja erst mit einer Frist von sechs Tagen auf das Haus gestürzt sei, also der Sturm nicht unmittelbare Ursache gewesen sein könne.

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Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neuen Typklassen in der Kfz-Versicherung vorgestellt. Diese bestimmen anhand der Schadensstatistik wesentlich mit, wie teuer eine Autoversicherung für den jeweiligen Fahrzeugtyp ist. Für knapp 5,7 Millionen Fahrzeughalter könnte es künftig teurer werden.

 

Jedes Jahr berechnet die Versicherungswirtschaft die Typklassen für die zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland neu. Entscheidend hierfür ist, welche Schäden und Reparaturkosten für einen bestimmten Fahrzeugtyp gezahlt werden müssen. Denn manche Typen sind besonders häufig in Unfälle verwickelt, andere besonders selten. Auch können Reparaturkosten je nach Typ stark variieren. Eine echte Mammutaufgabe: Rund 29.000 verschiedene Pkw-Modelle werden aktuell in Deutschland gezählt.

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