Fahrradversicherung: Die Versicherer mussten im Jahr 2016 eine Rekordsumme von 120 Millionen Euro auszahlen, weil ein Fahrrad unrechtmäßig den Besitzer wechselte. Das ist die höchste Summe, seitdem die Hausratversicherer den Fahrraddiebstahl separat erfassen und ausweisen.
Wer seinen Drahtesel liebt, der sollte ihn besser mit einer Fahrradversicherung ausstatten. Diesen Schluss lassen aktuelle Zahlen zum Fahrraddiebstahl zu, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag vorgestellt hat. Denn noch nie mussten die Versicherer so hohe Summen pro gestohlenem Fahrrad zahlen.
Die harten Fakten: Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2016 in Deutschland rund 332.000 Fahrräder entwendet. Das sind fast 910 geklaute Räder an jedem Tag. Für rund 200.000 dieser Räder zahlte am Ende die Versicherung eine Summe aus: im Schnitt 600 Euro pro Fahrrad.
Am 1. Juni hat der Deutsche Bundestag das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) beschlossen. Zwar muss dieses Gesetz noch den Bundesrat passieren, aber dessen Zustimmung gilt als reine Formsache. Betriebsrenten könnten mit der Gesetzreform speziell für kleine und mittlere Unternehmen attraktiver werden. In Kraft treten soll das neue Gesetz bereits zum 1. Januar 2018.
Die Bundesregierung arbeitet gerade an einer Rentenreform – und diese ist fast in trockenen Tüchern. Denn am Donnerstag letzter Woche passierte das Betriebsrentenstärkungsgesetz den Bundestag. Die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD stimmten dafür, Linke und Grüne stimmten dagegen. Was aber beinhaltet das neue Gesetz? Dies soll im Folgenden kurz erörtert werden, denn die neuen Regeln könnten in der betrieblichen Altersvorsorge einen Paradigmawechsel einleiten. Weiterlesen
Am 1. Juni wird der Internationale Kindertag gefeiert. Das ist ein Anlass, mal auf die Absicherung von Kindern zu schauen: Zwar lohnt es sich grundsätzlich, auch für den Nachwuchs eine Unfallversicherung abzuschließen. Eine Invaliditätsversicherung kann aber die bessere Wahl sein.
Für Eltern gibt es wohl nichts Wichtigeres, als dass es den Kindern gut geht. Und doch lässt sich kaum vermeiden, dass auch Kinder einmal zu Schaden kommen. Rund 200.000 kleine Bürger unter 15 Jahren müssen pro Jahr aufgrund einer schweren Verletzung im Krankenhaus behandelt werden, so geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Davon ist fast die Hälfte jünger als fünf Jahre. Weiterlesen
Versicherungsexperten und auch der Verbraucherschutz raten zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung: Immerhin muss jeder vierte Berufstätige vor Erreichen des Rentenalters seinen Job aufgeben. Mehrere Studien zeigen nun, dass mehr als zwei von drei Versicherten problemlos eine Rente zugesprochen bekommen, wenn sie berufsunfähig werden.
Berufsunfähigkeits-Versicherer sind keine Neinsager! Das bestätigt auch eine aktuelle Auswertung der Zeitschrift „Finanztest“, wonach die große Mehrzahl der Verbraucher auch eine entsprechende Rente zugesprochen bekommt. Die Leistungsquote der Versicherer liegt demnach im Schnitt bei etwa 70 Prozent – höher als vermutet. Oder anders formuliert: Mehr als zwei von drei Versicherten erhalten ohne Probleme ihre Berufsunfähigkeit anerkannt, wenn sie diese ihrer Versicherung anzeigen. Weiterlesen
Eine aktuelle Studie bestätigt: Die meisten Menschen müssen ihren Beruf aufgrund einer psychischen Erkrankung aufgeben. Fast ein Drittel aller neuen Leistungsfälle in der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) werden aufgrund eines Nervenleidens genehmigt. Und der Anteil derartiger Erkrankungen steigt seit Jahren.
Immer mehr Menschen müssen ihren Beruf aufgrund einer psychischen Erkrankung aufgeben. Das zeigt eine aktuelle Studie des Ratinghauses Morgen & Morgen, das die Daten von 70 Versicherern ausgewertet hat. Laut den Analysten entfallen mittlerweile 31,32 Prozent aller neuen BU-Fälle auf eine Nervenkrankheit, während es im Vorjahr noch 30,99 Prozent waren.
Versicherungsbetrug wird von vielen Deutschen noch immer als Kavaliersdelikt gesehen. Beinahe jede zehnte Schadensmeldung enthalte Auffälligkeiten, berichtet nun der Dachverband der Versicherer. Und warnt vor den Konsequenzen, denn Versicherungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt.
Wie ehrlich sind Versicherungskunden? Das wollte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wissen und hat eine Sonderauswertung in Auftrag gegeben. Kriminalisten haben für die Studie mehrere tausend Schadensfälle in der Haftpflicht-, Sach- und Kfz-Versicherung begutachtet.
Mehrere Kfz-Versicherer haben damit begonnen, von ihren Neukunden im Antrag auch Strafpunkte in Flensburg abzufragen und mit Prämienaufschlägen zu bestrafen. Eine Entwicklung, die sich langfristig durchsetzen könnte? Gut zu wissen: Noch verzichtet die Mehrheit der Anbieter auf solche Prämienerhebungen, zumal der Datenschutz im Weg steht.
Ein öffentlicher Versicherer hat angeregt, Punkte in Flensburg künftig beim Neuabschluss einer Kfz-Versicherung mit Prämienaufschlägen zu bestrafen. Und dazu eine Online-Umfrage gestartet. Mit überraschendem Ergebnis: Mehr als jeder zweite Befragte (53 Prozent) würde es begrüßen, wenn sich Punkte in der Verkehrssünder-Kartei auch in der Höhe der Kfz-Prämie spiegeln würden. Das Argument: Wer vorsichtig fährt, soll auch weniger bezahlen müssen.
Die gute Nachricht: 2016 ist die Zahl der versicherten Wohnungseinbrüche in Deutschland erstmals seit zehn Jahren gesunken. Grund zur Entwarnung gibt es dennoch nicht. Noch immer verschaffen sich Kriminelle im Schnitt 385mal pro Tag unbefugt Zugang zu Wohnungen und Häusern.
Die Zahl der versicherten Wohnungseinbrüche ist 2016 gesunken – erstmals seit zehn Jahren. Das berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Freitag in einer Pressemeldung. Laut den vorläufigen Zahlen mussten die Hausratversicherer in 140.000 Fällen für einen Wohnungseinbruch zahlen. Das bedeutet eine Gesamt-Schadenssumme von 470 Millionen Euro.
Der April zeigt sich nach Ostern vielerorts von seiner ungemütlichen Seite: Der Wetterdienst warnt vor Glätte, Frost und leichtem Schneefall, zum Beispiel im Westen der Republik. In Höhenlagen ab 600 Meter kann es demnach bis zu zehn Zentimeter Schnee geben. Was aber, wenn man auf das Auto schon Sommerreifen aufgezogen hat? Darf man damit trotzdem fahren, ohne den Schutz durch die Kfz-Versicherung zu riskieren?
April, April, der macht was er will!“ – so lautet eine Bauernregel. Und tatsächlich gestaltet sich das Wetter in diesem Monat unbeständig. Ursache hierfür ist die Bewegung der Sonne im Übergang von den Winter- zu den Sommermonaten. Die Aprilsonne sorgt dafür, dass einerseits das Land in Europa schon sehr aufgeheizt ist, das Meereswasser hingegen noch sehr kalt. So wechseln sich Hochs und Tiefs in schneller Abfolge ab.
Wie legen die Deutschen 2017 ihr Geld an? Dieser Frage widmet sich eine jährlich durchgeführte Umfrage des Marktforschers Kantar TNS im Auftrag der privaten Bausparkassen. Und tatsächlich scheint der Niedrigzins das Sparverhalten der Bürger kaum zu beeinflussen. Noch immer sind „traditionelle“ Geldanlagen, die auf Zinsen beruhen, am populärsten.
Dass die Bürger auch im Niedrigzins an traditionellen Sparformen festhalten, zeigt sich laut Umfrage beim beliebtesten Vorsorgemodell der Deutschen. Und das ist nach wie vor: das Sparbuch. Dieses erfreut sich bereits seit dem späten 18. Jahrhundert bei der Bevölkerung große Beliebtheit. Noch immer schenken Großeltern ihren Enkeln gern ein entsprechendes Dokument zum Geburtstag, zur Jugendweihe oder Konfirmation: Jedes Jahr werden Millionen neue Sparbücher abgeschlossen.