Henning Mankell ist im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Der Autor der beliebten „Wallander“-Romane starb in der Nacht zum 5. Oktober an einem Krebsleiden. Anlass auf eine Krankheit zu blicken, die noch immer für viele einen großen Schrecken bedeutet.

Es war der 28. Januar 2014, als Mankell im Interview mit einer schwedischen Tageszeitung berichtete, dass er an Krebs erkrankt sei. Tumore seien in Hals und Lunge entdeckt worden, sie hatten schon ausgestrahlt. Und auch, wenn der weltweit beliebte Krimiautor den Kampf gegen die Krankheit verloren hat: sein Beispiel gibt vielen Betroffenen Kraft. Bis zuletzt zeigte sich Mankell optimistisch, plante sogar eine größere Reise. „Meine Angst ist sehr groß, aber ich kann sie im Großen und Ganzen unter Kontrolle halten“, zitierte ihn die schwedische Zeitung Göteborgs Posten. Weiterlesen

Am 21. September wird der Welt-Alzheimertag begangen. 2015 ist der Welt-Alzheimertag gleichzeitig der Auftakt zur „Woche der Demenz“, die von der nationalen „Allianz für Menschen mit Demenz“ ausgerufen wurde und vom 21.-27. September stattfindet. Zahlreiche Kongresse, Informationsveranstaltungen und Sendungen widmen sich dann weltweit der Erkrankung. Und tatsächlich ist Demenz ein Thema, das jede Beachtung verdient: Allein in Deutschland leben 1,4 Millionen Demenz-Patienten, die zu zwei Dritteln von ihren Angehörigen gepflegt werden.

Der Begriff „Demenz“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet frei übersetzt etwa „abnehmender Verstand“. Und tatsächlich ist die Demenz als Krankheitssymptom mit einem schwindenden Verlust der kognitiven, sozialen und motorischen Fähigkeiten verbunden. Viele Patienten sind aber gerade in der Anfangszeit noch gut erreichbar und wollen nicht aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen werden. Umso wichtiger ist es, dass die Angehörigen auch finanzielle und soziale Unterstützung bei der Pflege erfahren – etwa durch die Pflegeversicherung. Weiterlesen

Die sogenannten Beitragsbemessungsgrenzen sind wichtige Werte der Sozialversicherung. Sie geben zum Beispiel an, ab welchem Einkommen ein Kassenpatient in die private Krankenversicherung wechseln darf und wie tief Gutverdiener in der Renten- und Arbeitslosenversicherung ins Portemonnaie greifen müssen. Letzte Woche nun wurden die vorläufigen Rechengrößen für das Jahr 2016 veröffentlicht.

 

Jedes Jahr werden die Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung neu festgesetzt, entscheidend hierfür ist die Entwicklung der Löhne. Die voraussichtlichen Werte für 2016 wurden nun im Referentenentwurf für die sogenannte „Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2016“ veröffentlicht. Zwar muss das Bundeskabinett diesen Werten noch zustimmen. In der Regel ändert sich jedoch nichts mehr an den Zahlen. Weiterlesen

Private Krankenversicherung: Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat die Rechte von Privatpatienten in der Pflegeversicherung gestärkt. Demnach ist eine Erhöhung der Pflegestufe auch rückwirkend möglich, wenn der Versicherer nicht ausreichend beraten hat. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig (Az. L 10 P 134/14)

Wie viel Geld einem Pflegebedürftigen zusteht, hängt auch davon ab, welche Pflegestufe er zugesprochen bekommt: Je höher die Pflegestufe, auf desto höhere Leistungen darf in der Regel auch der Versicherte hoffen. Doch kann eine Erhöhung der Pflegestufe auch rückwirkend ausgesprochen werden, da der Betroffene doch einen Antrag für die höhere Leistung stellen muss? Mit dieser Frage musste sich aktuell das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen befassen – und entschied zugunsten des Kunden. Weiterlesen

Hobbydrohnen sind in einfacher Fertigung schon für wenige hundert Euro zu haben. Umso öfter sieht man Familien mit begeisterten Kindern in Parks oder auf Modellbau-Flugplätzen mit den Fliegern. Vor dem Start sollten die Drohnenpiloten aber das Thema Haftpflichtschutz nicht vernachlässigen.

Immer mehr Bundesbürger lassen nicht mehr den Drachen steigen, sondern haben sich ein weit moderneres Fluggerät zugelegt: Hobbydrohnen oder auch Quadrocopter erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Es ist nicht nur der Spieltrieb, der die Menschen in die Elektroläden treibt. Die Flugobjekte lassen sich mit Kameras ausstatten, um tolle Panoramafotos zu machen, und die Videoaufnahmen des Familienhundes sind viel gelungener, wenn man nicht mit einer wackelnden Handkamera hinterherhechelt, sondern das Tier elegant aus der Luft filmt. Weiterlesen

Die gute Nachricht: 2014 wurden in Deutschland weniger Autos geklaut als noch im Jahr zuvor (-4 Prozent). Die schlechte: mit 18.549 angezeigten Diebstählen war die Zahl der entwendeten Fahrzeuge noch immer sehr hoch, kommen doch jeden Tag rund 50 Autos abhanden. Dies berichtet das Bundeskriminalamt (BKA) aus Wiesbaden in seinem aktuellen „Bundeslagebild Kfz-Kriminalität“. Die BKA-Zahlen beruhen auf den registrierten Pkw-Diebstahlfällen, bei denen die Fahrzeuge nicht wiedergefunden werden konnten.

 

Bei der Anzahl der Kfz-Diebstähle zeigen sich regional große Unterschiede. Diebeshauptstadt ist in absoluten Zahlen Berlin, wo 2014 genau 4.162 Autodiebstähle angezeigt wurden. Auf dem zweiten Rang landet Nordrhein-Westfalen mit 4027 verlustig gegangenen Fahrzeugen. Weiterlesen

Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das eine bittere und leidvolle Erfahrung. Dass auch die Versicherungsunterlagen zeitnah geprüft werden müssen, vergessen dabei viele Angehörige. Genau dies ist aber leider erforderlich, so tief die Trauer auch sein mag. Sonst steht im Zweifel sogar die Versicherungsleistung auf dem Spiel!

Besteht eine Versicherung für den Todesfall, etwa eine Risikolebensversicherung, dann ist der Versicherer in der Regel unmittelbar zu informieren. Innerhalb welcher Frist diese Meldung erfolgen muss, ist dem Versicherungsschein zu entnehmen: Üblich sind hierfür 3 Tage. Die Frist beginnt dabei, sobald man vom Tod der versicherten Person erfahren hat. Wird der Tod durch Unfall bewirkt, besteht die Unfallversicherung sogar auf eine Meldefrist von 48 Stunden, sofern im Vertrag nichts anderes vereinbart ist.

Bevor der Versicherer die Todesfallleistung auszahlt, wird er auf die Einreichung weiterer Dokumente bestehen. Zumeist muss man den Versicherungsschein im Original sowie als Kopie den Totenschein sowie die Sterbeurkunde bei der Versicherung vorlegen. Eventuell wird auch ein Arztbericht über die Gründe des Ablebens bzw. (falls die Angehörigen die Leistung als Erbe beantragen) ein Erbschein verlangt. Bevor der Versicherungsschein im Original versendet wird, sollte eine Fotokopie angefertigt werden. Schließlich ist schon so manches Dokument auf dem Postweg verlorengegangen! Weiterlesen

Wer früher eine Erwerbsminderungsrente erhalten hat und nun in den Ruhestand getreten ist, sollte prüfen, ob bei der Anrechnung der Erwerbsminderung auf die Altersrente keine Fehler unterlaufen sind. Das Bundesversicherungsamt hat in seinem Tätigkeitsbericht 2014 zahlreiche Falschberechnungen nachgewiesen. Die Unterschiede können mehre hundert Euro im Monat betragen, viele Rentner erhielten deutlich zu wenig Geld.

Auch die Deutsche Rentenversicherung (DRV) rechnet nicht immer korrekt, wie der aktuelle Tätigkeitsbericht 2014 des Bundesversicherungsamtes zeigt. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass sich die DRV mehrfach zu Ungunsten der Rentner verrechnet hatte. Weil Erwerbsminderungsrenten nicht in vollem Umfang auf die Altersrente angerechnet wurden, gingen manchem Ruheständler hunderte Euro pro Monat verloren! Weiterlesen

Girokonto: Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat die Rechte der Geschäftskunden von Banken gestärkt. Demnach dürfen Geldinstitute nicht einfach pauschal eine Gebühr für Falschbuchungen verlangen, wie die Richter mit einem Urteil bestätigten. Ein Versicherungsmakler erhält nun von seiner Sparkasse 77.600 Euro zurück (Az.: XI ZR 434/14).

Im verhandelten Rechtsstreit hatte ein Makler gegen seine Sparkasse geklagt. Das Geldinstitut hatte in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Klausel verankert, die es erlaubte, für Falschbuchungen „pro Buchungsposten“ pauschal 32 Cent in Rechnung zu stellen. Doch diese Klausel ist nichtig, wie die Richter von Deutschlands oberstem Zivilgericht betonten. Weiterlesen

Es ist Urlaubszeit! Damit die Hausratversicherung für den Diebstahl aus Ferienwohnungen und Hotelzimmern zahlt, sollte der Baustein „Außenversicherung“ in den Schutz eingeschlossen sein. Aber auch hinsichtlich der eigenen vier Wände sollten bei längerer Abwesenheit Vorkehrungen getroffen werden. 

In den meisten Bundesländern sind aktuell Sommerferien. Viele Familien haben den wohlverdienten Jahresurlaub noch vor sich und werden in den nächsten Wochen aufbrechen, um an sonnigen Stränden die Seele baumeln zu lassen oder im Gebirge wandern zu gehen. Wer sich auf Reisen begibt, sollte aber auch hinsichtlich des Hausratschutzes einiges beachten. Weiterlesen