Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) warnt aktuell vor den Folgen des Rauchens. Ein aktiver männlicher Raucher habe demnach im Schnitt sieben Jahre weniger zu leben als ein Mann, der auf Glimmstängel verzichtet. Beim Thema Versicherungsschutz gilt es für Raucher, ehrlich zu sein – sonst droht man, seine Ansprüche zu verlieren.

 

Die Liste prominenter Raucher ist lang – sei es Bundestrainer Jogi Löw, Model Lena Gercke oder Hollywood-Star Gwyneth Paltrow. Sie alle wurden schon mit Glimmstängel gesichtet. Und auch wenn es nicht darum gehen soll, dies zu verurteilen, so sollte doch jedem auch bewusst sein, dass Rauchen ungesund ist. Vor allem, wenn der Griff zur Zigarette zur täglichen Gewohnheit wird.

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Senioren müssen weit höhere Preise für Kfz-Versicherungen zahlen als jüngere Versicherte. Das zeigt die Auswertung eines Verbraucherportals. Demnach wird bereits ein 65jähriger Autofahrer im Mittel mit einem elf Prozent höheren Grundpreis zur Kasse gebeten als ein 55jähriger Fahrer. Wer noch älter ist, muss sogar deutlich mehr für seinen Schutz zahlen.

 

Je mehr die Gesellschaft altert, desto mehr nehmen auch ältere Menschen ganz selbstverständlich am Straßenverkehr teil. Das zeigt sich auch mit Blick auf den privaten PKW. Rund 16 Millionen Autofahrer in Deutschland sind demnach 65 Jahre und älter, so verrät die Statistik der Deutschen Verkehrswacht.

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Es kann sich für Eltern lohnen, auch für ihre Kinder eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Das zeigt ein Blick auf die drohenden Kosten, wenn Kinder doch einmal einen kieferorthopädischen Eingriff brauchen.

 

Viele Kinder und Jugendliche brauchen eine Zahnspange. Mit ihr werden Zahnfehlstellungen korrigiert, etwa Ober- und Unterbiss. Auch, wenn die Kinder oft nur unliebsam davon Gebrauch machen: Mit einer Zahnspange lassen sich kleine kosmetische Fehler bereits in jungen Jahren korrigieren, was im später im ganzen Leben nachwirken wird. Schließlich werden die Zähne von vielen Menschen als eine Art Visitenkarte interpretiert.

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Drei Viertel der deutschen Haushalte besitzt keine Risikolebensversicherung, so zeigt eine aktuelle Umfrage. Dabei kann sich eine solche Police als existentiell wichtig entpuppen, um die eigene Familie vor dem finanziellen Bankrott zu schützen. Denn im Ernstfall müssen alle Kosten und Kredite weiter bedient werden, auch wenn ein Mitglied aus der Familie auf tragische Weise zu Schaden kam.

 

Es ist ein schöner Trend: Viele Familien investieren in bleibende Werte, indem sie zum Beispiel ein Eigenheim bauen oder ein Grundstück erwerben, das einmal die eigenen Kinder nutzen können. Das zeigen zum Beispiel Statistiken der Bauwirtschaft. Wurden im Jahr 2016 noch 278.000 neue Wohnungen errichtet, so könnten es in diesem Jahr schon 320.000 sein. Die Tendenz ist auch dank niedriger Zinsen steigend.

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Telematik in der Kfz-Versicherung wird in der Branche als großes Zukunftsthema gehandelt. Doch die Nachfrage nach diesen Policen ist bisher überschaubar. Speziell Fahranfängern können die Verträge helfen, ihre Fahrweise zu schulen – und Unfälle zu vermeiden.

 

Geht es um Zukunftstrends in der Versicherungsbranche, fällt ein Wort besonders häufig: Telematik. Das klingt zunächst sehr abstrakt und technisch, aber gemeint ist ein einfaches Prinzip: die Computertechnik erlaubt es, verschiedene Informationssysteme zu verknüpfen und Daten zwischen ihnen auszutauschen. Der Wortteil „Tele“ steht folglich für „Telekommunikation“ und der Wortteil „-matik“ für „Informatik“.

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Unschuldig in einen Unfall verwickelt – und dann noch einen Teil der Reparaturkosten selbst zahlen müssen, weil der Kfz-Versicherer des Unfallverursachers behauptet, die Werkstatt-Rechnung sei zu hoch? Das müssen sich Unfallgeschädigte nicht gefallen lassen, wie das Amtsgericht München bestätigte (AZ. 332 C 4359/18). Demnach muss der Versicherer auch eine Rechnung voll zahlen, die mutmaßlich zu hoch ausgefallen ist.

 

Der Kfz-Haftpflichtversicherer eines Unfallverursachers kann einem Geschädigten nicht das Risiko einer zu hohen Werkstattrechnung aufbürden. Dies hat das Amtsgericht München mit einem rechtskräftigen Urteil bestätigt. Es verpflichtete einen Versicherer dazu, die volle Werkstattrechnung zu übernehmen – obwohl dort bestimmte Leistungen geltend gemacht wurden, die schlicht intransparent waren.

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Die Drohne boomt! Mehr als 500.000 Kopter waren zum Jahresende 2017 bereits im Einsatz, so berichtet die Deutsche Flugsicherung. Die kleinen Flugobjekte werden nicht nur für spektakuläre Foto- und Filmaufnahmen in luftigen Höhen verwendet, sondern auch, um etwa Schornsteine und Dächer zu reparieren. Aber wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus?

 

Fest steht: Wer eine Drohne sein Eigen nennt, der darf sie nicht ohne Haftpflicht-Schutz fliegen lassen. Das empfehlen nicht nur Versicherungsexperten, sondern das schreibt sogar der Gesetzgeber vor. Grundlage ist § 43 Absatz 2 des Luftfahrtverkehrsgesetzes. Darin ist die Versicherungspflicht für Drohnen festgehalten.

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Die Bundesregierung will etwas gegen Altersarmut tun. Am Freitag hat Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) bei einer Pressekonferenz erste Grundzüge vorgestellt, auf was sich die Bundesbürger bei der Reform der Rente in dieser Legislaturperiode einstellen können. Änderungen sind aber noch möglich, aktuell liegt nur ein Gesetzentwurf vor.

 

Verbesserungen bei der Altersrente nützen nicht allen

 

Die bisherigen Erkenntnisse zeigen: Private Altersvorsorge wird weiterhin wichtig sein. Denn nicht alle profitieren gleichermaßen von den geplanten Verbesserungen bei der Rente. Beispiel Mutterschaftsrente: Frauen mit drei oder mehr Kindern, deren Nachwuchs vor 1992 auf die Welt kam, sollen künftig einen extra Rentenpunkt angerechnet bekommen. Ihre Altersrente erhöht sich damit pro Kind und Monat in Westdeutschland um 32,03 Euro, in Ost hingegen um 30,69 Euro. Das ist erst einmal gut, vollbringen doch Mütter (und Väter) mit ihrer Erziehungstätigkeit einen unschätzbar wertvollen Beitrag für die Gesellschaft, der nicht hoch genug angerechnet werden kann.

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Die EU-Kommission diskutiert aktuell eine allgemeine Versicherungspflicht für E-Bikes. Damit könnten gerade auf ältere Menschen zusätzliche Kosten zukommen. Fest steht aber: Schon heute muss für bestimmte Elektrofahrräder ein Versicherungskennzeichen besorgt werden.

 

Elektrofahrräder bzw. sogenannte E-Bikes haben in den letzten Jahren einen beispiellosen Boom erlebt. Bis zu 35 Prozent aller verkauften Fahrräder verfügten 2017 bereits über einen Hilfsmotor, so schätzt der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). Das bedeutet einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro, der allein mit Elektrorädern erzielt wurde. Kein Wunder, sind die flotten Flitzer doch speziell für Senioren ein Segen. Wenn ein Berg für die pure Muskelkraft zu steil ist oder ein Weg zu lang, schalten ältere Menschen einfach den Motor hinzu. So steht dem Ausflug ins Grüne nichts mehr im Weg.

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Deutlich mehr Bundesbürger sichern ihre Arbeitskraft mit einer Invaliditätsversicherung ab. Das berichtet die Versicherungswirtschaft am Montag. Und tatsächlich handelt es sich um einen wichtigen Schutz, wenn man seinen Lebensstandard auch nach einem vorzeitigen Aus im Beruf aufrecht erhalten will.

 

Immer mehr Deutsche sind im Besitz einer eigenständigen Invaliditätsversicherung, um ihren Lebensstandard abzusichern, falls es im Job nicht mehr weitergeht. Demnach bestanden zum Jahresende 2017 rund 4,5 Millionen Hauptversicherungen in der Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Im Jahr zuvor waren es noch rund fünf Prozent weniger. Das berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag.

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