Am 14. Mai ist Vatertag. Traditionell ziehen an diesem Tag viele Männer mit dem Böllerwagen los und kehren in so mancher Kneipe ein, so dass es nicht selten feucht-fröhlich zugeht. Allerdings sollte man dabei sein Auto stehen lassen. Das Statistische Bundesamt (Destatis) warnt in einer heutigen Pressemitteilung, dass am Vatertag besonders viele Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss zu beklagen sind.

Nach vorläufigen Ergebnissen ereigneten sich im Jahr 2014 an Christi Himmelfahrt 232 Alkoholunfälle – mehr waren es nur an Neujahr (273 Unfälle). Im Durchschnitt zählte die Polizei 2014 rund 97 Alkoholunfälle pro Tag. Weit häufiger sind am Vatertag auch Unfälle mit Personenschaden zu beklagen, so die Auswertung der Unfallstatistik. Weiterlesen

Die Zinsen am Kapitalmarkt sind auf einem historischen Tiefstand. Soll nun der Staat dem Sparer unter die Arme greifen und die Zinsen für Altersvorsorge-Produkte aus Steuergeldern aufstocken? Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Deutschlands größter Boulevardzeitung befürworten 70 Prozent der Bundesbürger diesen Vorschlag.

Wenn die Zinsen für Lebensversicherungen oder andere Altersvorsorge-Produkte niedrig sind, dann kann doch Vater Staat mit Steuergeldern aushelfen? Dieser Vorschlag mag zunächst absurd klingen, wird aber aktuell von Finanzexperten diskutiert. Anlass für die BILD-Zeitung, eine entsprechende Studie bei dem unabhängigen Meinungsforschungsinstitut INSA in Auftrag zu geben. Und das Ergebnis ist durchaus überraschend! Weiterlesen

Wohngebäudeversicherung: Experten rechnen damit, dass die Prämien für Wohngebäudeversicherungen in diesem Jahr weiter ansteigen werden. Grund sind die Schadenhäufungen durch Naturkatastrophen, die in letzter Zeit zu beklagen waren.

Vor wenigen Wochen fegte Sturm Niklas über Deutschland hinweg. Er deckte Dächer ab, warf Bäume um, ließ Flüsse über die Ufer treten. „Mit Schäden in Höhe von 750 Millionen Euro war Niklas einer der schwersten Orkane der vergangenen Jahre“, sagt Dr. Bernhard Gause, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Am meisten Geld musste für Gebäudeschäden aufgebracht werden. Weiterlesen

Auch für ausländische Studenten besteht eine Krankenversicherungspflicht, wenn sie sich an einer deutschen Universität einschreiben wollen. Dass die Policen gefährliche Lücken haben können, zeigt ein aktueller Fall. Vor allem bei Tarifen zum Dumping-Preis ist Vorsicht geboten!

 

Wer ein Studiensemester im Ausland aufnimmt, lernt neue Kulturen und Erfahrungen kennen. Dies ist ein Gewinn für junge Menschen, kann aber zu Stress und Überforderung führen. So auch im Falle eines BWL-Studenten aus Kamerun, der sich an der Uni Münster eingeschrieben hatte. Der Mann erlitt einen Nervenzusammenbruch und musste wochenlang in einer deutschen Klinik behandelt werden. Die Behandlungskosten summierten sich auf über 10.000 Euro, wie Zeit Online berichtet. Weiterlesen

Das Telefonieren mit dem Handy ist beim Autofahren Tabu, sofern man das Gerät in der Hand halten muss. Dies wissen die meisten Bundesbürger. Doch wie sieht es aus, wenn man nur mal schnell aufs Navi schauen will, um die richtige Adresse zu finden? Mit dieser Frage musste sich aktuell das Oberlandesgericht Hamm beschäftigen.

 

Im verhandelten Rechtsstreit wurde ein Mann von der Polizei gestoppt, weil er während der Fahrt ein Smartphone in der Hand gehalten hatte. Als er 40 Euro Bußgeld zahlen sollte, sagte der Autofahrer jedoch aus, er habe gar nicht telefonieren wollen. Stattdessen habe er nur für wenige Sekunden auf sein Navi geschaut, weil er dringend eine Werkstatt gebraucht habe und nicht ortskundig gewesen sei. Weiterlesen

Bis zum 31. Mai müssen Steuerpflichtige eine Steuererklärung für das Vorjahr abgeben, solang sie nicht die Hilfe eines Steuerbüros in Anspruch nehmen. Dass es durchaus lohnt, die Steuererklärung gewissenhaft auszufüllen, zeigt eine aktuelle Zahl des Statistischen Bundesamtes. Demnach erhalten steuerpflichtige Arbeitnehmer im Schnitt 873 Euro im Jahr zurück.

 

Die Zahlen, die das Statistische Bundesamt aktuell auf seiner Webseite präsentiert, sind nicht mehr ganz neu – sie beziehen sich auf das Jahr 2010. Doch an der Aussage dürfte sich wenig geändert haben. Denn von den rund 13,1 Millionen unbeschränkt Steuerpflichtigen mit Einnahmen aus nichtselbstständiger Tätigkeit erhielt die große Mehrheit eine Steuerrückerstattung (11,4 Millionen Menschen). Diese Steuerrückerstattung lag im Schnitt bei 873 Euro – in einem Prozent der Fälle wurden gar über 5.000 Euro zurückgezahlt! Es lohnt sich also, bei der Steuererklärung genau hinzusehen.  Weiterlesen

Muss die Hausratversicherung auch für Schäden eines versuchten Einbruchs aufkommen, wenn nichts entwendet wurde? Mit dieser Frage musste sich das Oberlandesgericht Naumburg (OLG) beschäftigen, wie die Zeitung „Versicherungsrecht“ berichtet. Die Richter fällten ein verbraucherfreundliches Urteil.

 

Im verhandelten Rechtsstreit hatte der Versicherungsnehmer bei seinem Hausrat-Versicherer gestohlene Wertsachen sowie einen Schaden an der Tür in Höhe von 1.860 Euro gemeldet. Er konnte aber gar nicht nachweisen, dass überhaupt etwas entwendet wurde. So behauptete er etwa, auf dem Küchentisch habe ein Umschlag mit tausenden Euro Bargeld gelegen: Das fanden die Richter wenig plausibel.

 

Anders jedoch die beschädigte Tür: Hier hatte die Polizei die Spurensicherung aufgenommen und konnte tatsächlich einen Einbruch-Versuch von Kriminellen bestätigen. Die Versicherung muss folglich für die Sachbeschädigung aufkommen, entschieden die Richter des OLG Naumburg. Aufgrund der polizeilichen Ermittlungen müsse zugunsten des Versicherten zumindest von einem versuchten Einbruch ausgegangen werden. Folglich ist der Hausratversicherer  verpflichtet, die beschädigte Tür zu ersetzen (Az: 4 U 99/11). Weiterlesen

Gute Nachrichten für Ruheständler: Sie werden im Juli eine „spürbare Verbesserung“ erfahren, wie Axel Reimann, Präsident der Deutschen Rentenversicherung (DRV) berichtet. Demnach werden die Renten sowohl in Ost als auch West deutlich angehoben.

 

Während jahrelang die Renten stagnierten oder nur gering anzogen, können sich die Rentner zum Juli 2015 auf höhere Altersbezüge freuen. Allerdings fällt die Rentenerhöhung in Ost und West unterschiedlich aus. In den alten Bundesländern steigen die Renten um 2,1 Prozent, in den neuen um 2,5 Prozent, teilt die Rentenversicherung mit.

 

Der Grund für den unterschiedlichen Anstieg: Die Höhe der Renten ist maßgeblich abhängig von der Lohnentwicklung im Vorjahr. In den neuen Ländern sind die Löhne dem Statistischen Bundesamt zufolge im Schnitt um 2,5 Prozent gestiegen und damit um 0,4 Prozentpunkte mehr als in den alten Ländern. Folglich erhalten Ostrentner auch mehr Geld. Weiterlesen

Wenn jemand in der Familie pflegebedürftig wird, müssen Partner und Kinder des Betroffenen ihr Vermögen offenlegen, um Finanzierungslücken zu schließen. Sowohl Teile des Lohns als auch Sparguthaben kann das Sozialamt dann einfordern. Allerdings gibt es ein Schonvermögen – dieses erhöht sich durch private Altersvorsorge.

 

Werden Menschen pflegebedürftig, dann sind auch die Angehörigen in der Pflicht. Reicht das Geld des Betroffenen nicht aus, um alle Pflegeleistungen zu bezahlen, ermittelt das Sozialamt die unterhaltspflichtigen Angehörigen und bittet diese zur Kasse. Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch müssen zunächst die Ehegatten ihr Vermögen offenlegen, unabhängig von der Dauer der Ehe. Auch geschiedene Partner können herangezogen werden. Dann kommen die leiblichen Kinder (Verwandte in gerader Linie) – auch sie haften gesamtschuldnerisch. Weiterlesen

Gestern wurde der Internationale Frauentag begangen. Ein willkommener Anlass, sich mit der Altersvorsorge der Frauen zu beschäftigen – sind sie doch weit häufiger als Männer von Altersarmut bedroht.

 

In Sachen Gesundheit haben Frauen den Männern einiges voraus – sie leben gesünder und gehen eher zu Vorsorgeuntersuchungen. Das schlägt sich auch in einer höheren Lebenserwartung wieder. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) werden Frauen derzeit im Durchschnitt 81,4 Jahre alt, Männer „nur“ 74,5 Jahre. Weiterlesen