Jeder vierte Arbeitnehmer muss aufgrund einer Berufsunfähigkeit früher aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Das betrifft doch sicher mehrheitlich Risikoberufe wie Dachdecker, Polizist und Feuerwehrmann? Nein – auch wer im Büro arbeitet, ist gefährdet!
Wer sich die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit anschaut, könnte überrascht sein. Keineswegs sind schwere Arbeitsunfälle der wichtigste Grund für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf. Sondern psychische Leiden und Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie aus Erhebungen der Rentenversicherung hervorgeht. Wer an einem Schreibtisch sitzt und am Computer arbeitet, muss derartige Beschwerden ebenfalls fürchten!
Immer mehr Bundesbürger übernehmen ein Ehrenamt. Rund 20 Millionen Ehrenamtliche sind laut Bundesfamilienministerium derzeit ehrenamtlich in Vereinen tätig, Tendenz steigend. Doch auch diese Menschen sollten sich Gedanken über den richtigen Versicherungsschutz machen.
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Wer im Ausland Urlaub macht, der kann nicht immer sein eigenes Auto mitnehmen, will aber mitunter auf einen fahrbaren Untersatz nicht verzichten. Die Lösung: Ein Mietwagen lässt sich auch am Urlaubsort anmieten, um Land und Leute kennenzulernen. In diesem Fall bietet die sogenannte Mallorca-Police in der Kfz-Versicherung Schutz.
In der Regel besteht in allen europäischen Staaten der Zwang zu einer Kfz-Haftpflichtversicherung, wenn man sich mit dem Auto auf eine Straße begeben will. In vielen Nationen liegen die gesetzlich vorgeschriebenen Summen aber deutlich unterhalb des deutschen Niveaus. In der Türkei zum Beispiele beträgt die vorgeschriebene Versicherungssumme für Personenschäden umgerechnet 422.000 Euro – hierzulande hingegen mindestens 7,5 Millionen Euro! Weiterlesen
Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sollte darauf achten, dass die Absicherung hoch genug ist. Oft sei der Schutz nicht ausreichend, warnen Verbraucherschützer auf Basis einer aktuellen Untersuchung.
Keine Frage, eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig. Jeder vierte Bundesbürger muss seinen Job vor Erreichen des Rentenalters aufgeben, wie aus Zahlen der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht. Doch die Absicherung der Bundesbürger ist noch immer gering, die Unwissenheit groß. Nur etwa die Hälfte der Erwerbstätigen verfügt über einen entsprechenden Schutz.
Viele Privathaushalte besitzen keine private Haftpflichtversicherung. Speziell Geringverdiener sorgen nicht vor. Doch das ist riskant: Schon ein kleines Malheur kann dafür sorgen, dass man mit horrenden Schadensersatzforderungen konfrontiert wird.
Wer anderen einen Schaden zufügt, ist per Gesetz verpflichtet, Schadensersatz zu leisten. Oft reicht schon eine kleine Unachtsamkeit und man wird mit hohen Schadensforderungen konfrontiert. Sei es, dass man als Radfahrer versehentlich einen Fußgänger anrempelt und dieser unglücklich stürzt. Oder man vergisst den Herd auszustellen, weil das Kind aus dem Kindergarten abgeholt werden muss. Eine Verletzung oder ein Brandschaden können schnell sechsstellige Summen verschlingen! Weiterlesen
GKV: Zum Jahreswechsel 2015 sanken die Krankenversicherungsbeiträge von 15,5 auf 14,6 Prozent. Allerdings dürfen die Krankenkassen seitdem einen Zusatzbeitrag von den Versicherten verlangen. Die Mitglieder haben ein Sonderkündigungsrecht, sobald die Kassenbeiträge steigen.
Die Bundesregierung wollte Kassenpatienten entlasten – und senkte den allgemeinen Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 auf 14,6 Prozent. Die Sache hat aber einen Haken. Seitdem dürfen die Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben, die Kosten können dadurch deutlich steigen. Der Zusatzbeitrag ist von den Kassen individuell festzulegen und von den Versicherten allein zu tragen. Weiterlesen
Wie wichtig die Pflegevorsorge ist, zeigen aktuelle Zahlen. Demnach steigt die Zahl der Pflegebedürftigen, die zum Sozialfall werden, stetig an. 2013 waren bereits 440.000 Menschen auf zusätzliche Sozialleistungen angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten – Seit Einführung der Pflegeversicherung ein Plus um 31 Prozent.
Wenn Menschen zum Pflegefall werden, bedeutet dies ein hohes Armutsrisiko. Erhielten vor zehn Jahren noch rund 340.000 Bedürftige die staatliche „Hilfe zur Pflege“, so waren es 2013 bereits 444.000 Personen. Dies berichtet die Saarbrücker Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Privat Krankenversicherte sind verpflichtet, die an ihre Versicherung eingereichten Arztrechnungen auf Plausibilität zu prüfen. Wurden vom Arzt Behandlungen abgerechnet, die gar nicht erbracht worden sind, darf die Versicherung Erstattungsleistungen zurückverlangen und der Patient bleibt auf den Kosten sitzen. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichtes München hervor.
Im verhandelten Rechtsstreit hatte eine Münchnerin im Jahr 2003 eine Bioresonanztherapie erhalten. Der Arzt rechnete aber fälschlicherweise eine Akupunkturbehandlung sowie eine Infiltrationsbehandlung ab. Die Frau reichte die Rechnung an die Privatversicherung weiter und bekam ihre Kosten zunächst erstattet. Im April 2012 stellte der PKV-Anbieter bei einer Prüfung fest, dass die erstatteten Leistungen gar nicht durchgeführt worden sind. Daraufhin forderte die Versicherung den Erstattungsbetrag von der Patientin zurück. Weiterlesen
Hartz IV: Seit dem 1. Januar 2015 erhalten Arbeitslose Sozialleistungsempfänger etwas mehr Geld, denn die Regelsätze wurden leicht angehoben. Der Hartz-IV-Regelsatz soll die laufenden Kosten für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und Strom (ohne Heizkosten) sichern. Wie aber verhält es sich mit dem Versicherungsschutz, wenn man arbeitslos wird?
Gute Nachricht für Hartz-IV-Empfänger: Im neuen Jahr werden die Regelsätze für das Arbeitslosengeld II leicht angehoben. Seit 2010 orientieren sich die Regelsätze an der aktuellen Preis- und Nettolohnentwicklung, so dass auch Sozialleistungsempfänger von der zuletzt guten Konjunktur profitieren. Für alleinstehende steigt der Regelsatz um acht Euro von 391 Euro auf 399 Euro im Monat. Weiterlesen
Der Winter ist da! In vielen Regionen hat sich nach den Weihnachtsfeiertagen nicht nur Schnee angekündigt, auch die Temperaturen sollen weit unter den Gefrierpunkt fallen. Das bedeutet für Hausbesitzer eine zusätzliche Haftungsgefahr: Eiszapfen können sich als teures Naturereignis entpuppen!
Bei einsetzendem Tauwetter wird selbst aus dem schönsten Eiszapfen ein gefährliches Objekt. Der Zapfen kann sich lösen und herunterfallen. Nicht auszudenken, wenn er auf den Kopf eines Passanten fällt! Schon oft waren dadurch schwerste Verletzungen zu beklagen.