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In vielen Bankschließfächern sind Wertsachen nicht oder nur mit einer geringen Höchstsumme versichert. Grund genug, vorher genau in den AGB nachzulesen, wofür und in welchem Umfang Schutz besteht. Unter Umständen zahlt aber auch die eigene Hausratversicherung.

 

Wenn man Wertgegenstände in einem Bankschließfach wegschließt, sind sie dort doch sicher? Das kann ein gefährlicher Irrtum sein, wie erneut eine Stichprobe zeigt. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat demnach die Geschäftsbedingungen von acht Schließfächern untersucht, alle kostenpflichtig. Im Schnitt mussten die Kunden dafür eine Jahresmiete von 60 Euro berappen.

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Warum lehnen private Berufsunfähigkeitsversicherer einen Antrag auf BU-Rente ab? Die aktuelle Auswertung eines Analysehauses zeigt: Meist melden sich die Antragsteller schlicht nicht zurück und zeigen keine Reaktion auf Nachfragen. Das kann auch sehr positive Ursachen haben.

 

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine Vorsorge, deren Nutzen auch der Verbraucherschutz immer wieder betont. Jeder vierte Beschäftigte muss seinen Beruf vorzeitig aufgeben, im Schnitt mit 47 Jahren. Dann hätte der Betroffene noch rund ein Drittel seines Berufslebens vor sich: es droht ein Leben am Rande des Existenzminimums und Altersarmut. Wer hingegen eine solche Versicherung abgeschlossen hat, erhält eine monatliche Rente ausgezahlt, um den Absturz auf Sozialhilfeniveau aufzufangen.

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Am Montag hat das Analysehaus Morgen & Morgen erneut frische Zahlen zur Berufsunfähigkeitsversicherung vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass psychische Krankheiten weiterhin wichtigste Ursache dafür sind, dass Menschen ihren Job vorzeitig aufgeben müssen. Der Anteil der BU-Fälle wegen psychischer Probleme ist sogar leicht angestiegen.

 

Beinahe jede dritte private Berufsunfähigkeits-Rente (31,52 Prozent) wird aktuell erstmals ausgezahlt, weil eine psychische Störung den Beschäftigten aus der Bahn warf. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Analysehauses Morgen & Morgen. Damit bleibt die Psyche wichtigste Ursache für ein vorzeitiges Aus im Beruf. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil sogar leicht um 0,2 Prozentpunkte angestiegen.

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Noch immer sind die meisten Hausbesitzer in Deutschland nicht gegen sogenannte Elementarschäden versichert. Nach aktuellen Erhebungen besitzen nur 41 Prozent der Immobilieneigner einen entsprechenden Schutz. Dabei kann ein Schaden am Haus das Portemonnaie derart belasten, dass sich eine Familie dauerhaft nicht davon erholt.

 

Nur 41 Prozent der deutschen Hausbesitzer haben ihr Hab und Gut gegen sogenannte Elementarschäden versichert. Damit sind noch immer sechs von zehn Häusern ohne entsprechenden Schutz. Das geht aus Zahlen hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Freitag veröffentlicht hat.

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Selbst eine relativ sichere Geldanlage wie eine Lebensversicherung kann bestimmte Risiken enthalten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun ein Urteil gesprochen, mit dem er betont, dass auch die Verbraucher nicht für jeden anteiligen Verlust den Versicherer verantwortlich machen können. Entwickelt sich der Fonds einer Lebensversicherung nicht wie gewünscht, müssen sie die Konsequenzen selbst tragen. Schon deshalb sollten sich Vorsorgesparer umfassend über eine Geldanlage informieren und beraten lassen. 

 

Es ist eines der wichtigsten Grundsätze der Geldanlage: Verbraucher sollten ihr Geld nur in Finanzprodukte stecken, deren Funktionsweise sie verstehen. Das gilt selbst für ein vermeintlich sicheres Produkt wie die Lebensversicherung, wenn sie einen Fondsbaustein beinhaltet. Das zeigt ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofes (Az: IV ZR 353/16).

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Wer sich auf Arbeit befindet oder auf den Weg dorthin, der ist in der Regel auch durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Was aber viele Arbeitnehmer nicht wissen: Schon in der Raucherpause oder auf dem Weg dorthin erlischt der Schutz. Denn die Zigarette zwischendurch hat mit der eigentlichen Arbeit nichts zu tun.

 

Mehr als eine Million meldepflichtige Arbeits- und Wegeunfälle ereignen sich jedes Jahr laut Statistiken der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Gut also, dass man auf Arbeit gegen derartige Unfälle abgesichert ist. Knapp 19.000 dieser Zwischenfälle endeten für den Versicherten derart tragisch, dass er 2016 erstmals eine Rente erhielt – neuere Zahlen liegen nicht vor.

 

Was viele Beschäftigte aber nicht wissen: der gesetzliche Schutz hat gefährliche Lücken. Schon der Gang zur Zigarettenpause führt dazu, dass der Rentenversicherungsträger nicht zahlen muss, wenn sich in der Pause oder auf dem Weg dorthin ein Unfall ereignet. Dies haben mehrere Urteile gezeigt – unter anderem ein Richterspruch des Sozialgerichts in Karlsruhe aus dem Jahr 2015 (Aktenzeichen S 4 U 1189/15).

 

Raucherpause „rein private Angelegenheit“

 

Im verhandelten Rechtsstreit hatte eine Facharbeiterin eine Viertel Stunde vor der regulären Pause ihren Arbeitsplatz in einer Lagerhalle verlassen, als ihr ein Gabelstapler über den Fuß fuhr. Ein komplizierter Bruch war die Folge. Die Frau wollte das Missgeschick als Arbeitsunfall geltend machen – dabei machte die Frau widersprüchliche Angaben. Zunächst sagte sie, sie habe sich nach draußen begeben wollen, um eine Zigarette zu rauchen: So stand es letztendlich auch in der Unfallmeldung ihres Arbeitgebers. Später korrigierte sie sich und behauptete, sie habe zur Toilette gehen wollen.

 

Die Karlsruher Richter kamen in ihrer Urteilsbegründung zu dem Schluß, dass der Weg zur Toilette sehr wohl einen Arbeitsunfall bedingt hätte, eine Raucherpause hingegen nicht. Denn das Rauchen habe streng genommen nichts mit der Arbeit zu tun und sei eine rein private Angelegenheit. Folglich muss die Berufsgenossenschaft nicht für die Verletzung einstehen.

 

Auch Umweg von Arbeit kostet Unfallschutz

 

Ähnliche Urteile liegen auch vor, wenn ein Beschäftigter von der Arbeit nicht den direkten Weg nach Hause wählte, sondern einen Umweg einschlug – etwa, um noch schnell einzukaufen. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Wer sein Kind auf einem Umweg zur Arbeit in den Kindergarten bringt, ist im Falle eines Unfalls durch die BGU abgesichert. Wird das Kind jedoch zur Oma gebracht, besteht bei einem Unfall kein Leistungsanspruch gegen die Berufsgenossenschaft.

 

Deshalb ist es besser, zusätzlich eine private Unfallversicherung abzuschließen, um auch in solchen Situationen geschützt zu sein. Sie zahlt in der Regel unabhängig davon, wann und wo sich der Unfall ereignet hat. Zusätzlich kann sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlen, um sich für den Fall abzusichern, dass es im Beruf gar nicht mehr weitergeht. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!

Der häufigste Grund, weshalb Menschen ihren Beruf aufgeben müssen, bleiben weiterhin die psychische Erkrankungen, wie aktuelle Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigen. Mittlerweile wird jede dritte Berufsunfähigkeits-Rente erstmals ausgezahlt, weil die Psyche nicht mehr mitspielt. Deshalb sind auch Menschen mit körperlich weniger anstrengenden Jobs vom vorzeitigen Aus im Beruf bedroht, etwa Bürokräfte.

 

Der Dachverband der Versicherer (GDV) hat Zahlen für das Jahr 2016 ausgewertet, weshalb Menschen erstmals Renten aus einer privaten Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung erhalten. Wichtigste Ursache bleiben demnach psychische Erkrankungen. Fast jeder dritte Leistungsfall lässt sich auf diese Ursache zurückführen. Besonders bedroht sind hierbei Frauen. Während Männer in nur 25 Prozent der Fälle durch diese Ursache ausfielen, waren über 35 Prozent aller BU-Fälle bei Frauen bedingt durch psychische Leiden.

 

Die Daten zeigen, dass nicht nur Menschen mit schweren körperlichen Berufen durch eine Berufsunfähigkeit bedroht sind. Auch wer im Büro arbeitet, als Lehrkraft oder Erzieher, muss mit dem vorzeitigen Aus im Beruf rechnen. Kein Wunder, nehmen doch in vielen Berufen Stress und Leistungsdruck zu. Und da auch Arbeitszeit und Freizeit immer mehr verschwimmen, werden auch die Erholungsphasen kürzer. Auch sind viele Malocher-Jobs in den letzten Jahren weggefallen und werden mittlerweile durch Roboter und Maschinen erledigt.

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Die Deutschen leben im Schnitt immer länger, wie heute veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Eine Herausforderung auch für die Altersvorsorge!

 

Die Deutschen können sich über eine immer höhere Lebenserwartung freuen. Das zeigen die aktualisierten Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes. Ein Junge, der in der Zeitspanne von 2014 bis 2016 geboren wurde, erreicht demnach im Schnitt ein Alter von 78 Jahren und vier Monaten. Mädchen leben sogar satte fünf Jahre länger und werden 83,2 Monate alt. Damit ist die Lebenserwartung im Vergleich zur letzten Alterskohorte (2013-15) um circa zwei Monate gestiegen.

 

Dabei zeigen sich aber regional große Unterschiede. Die höchste Lebenserwartung besteht demnach in Baden-Württemberg und Bayern: Jungen werden hier im Schnitt 79 Jahre und sechs Monate alt, Mädchen 84 Jahre. Dem entgegen ist die Lebenserwartung der Jungen in Sachsen-Anhalt mehr als drei Jahre niedriger: sie werden im Schnitt 76 Jahre und vier Monate. Schlusslicht bei dem Lebensalter der Mädchen ist das Saarland mit 82 Jahren und drei Monaten.

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wird zu den wichtigsten Versicherungsarten überhaupt gezählt. Eine aktuelle Statistik der Versicherungswirtschaft zeigt nun, dass die Versicherer den Kunden nicht im Stich lassen. Mehr als drei von vier Anträgen auf BU-Rente werden positiv entschieden: und viele scheitern allein deshalb, weil sich der Antragsteller nicht mehr meldet.

 

Die privaten Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherer bewilligen mehrheitlich eine BU-Rente, wenn der Versicherte einen entsprechenden Antrag stellt. Mehr als 77 Prozent der Leistungsanträge werden positiv entschieden, so berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft am Freitag in einem Pressetext. Das ausgewertete Datenmaterial stammt aus dem Jahr 2015, neuere Zahlen liegen nicht vor.

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Endlich ist Frühling! Und damit auch wieder Zeit, das Fahrrad aus dem Keller zu holen. Nachdem Frost und Kälte lange Zeit Deutschland in einen Eisblock verwandelten, locken nun wieder milde Temperaturen zum Ausflug. Dabei sollte aber bedacht werden, dass Radfahren durchaus Gefahren birgt.

 

Keine Frage: Radfahren ist gesund, macht Spaß und leistet zudem einen Beitrag zu sauberer Luft in den Städten. Doch Radfahrer sind leider auch einem hohen Unfallrisiko ausgesetzt. Knapp 65.000 Unfälle mit Fahrradbeteiligung ereigneten sich zum Beispiel im Jahr 2016, neuere Zahlen liegen nicht vor. Und weil Radfahrer nahezu ungeschützt sind, gehen viele Unfälle mit Verletzungen einher. Allein in der Hauptstadt Berlin erlitten im selben Jahr 631 Fahrer schwere Verletzungen.

 

Das Problem: Die gesetzliche Unfallversicherung sichert Radfahren nur in sehr eingeschränkter Art und Weise ab. Nämlich dann, wenn sich der Radler auf dem Arbeitsweg oder Schulweg befindet. Für das Freizeitvergnügen aber muss eine private Unfall-Police abgeschlossen werden, damit man Schutz genießt. Einen solchen Vertrag besitzt aber weniger als jeder dritte Radfahrer.

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