News

Die neusten Nachrichten!

Am 04. Februar 2014 wird der Weltkrebstag begangen. Grund genug an eine Krankheit zu erinnern, die ihren Schrecken noch lange nicht verloren hat. Krebs bleibt nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.

 

Wenn Menschen an Krebs erkranken, so ist die emotionale Belastung sowohl für die Betroffenen als auch die Angehörigen groß. Eine halbe Million Menschen werden auch dieses Jahr wieder dieses Schicksal erleiden, prognostiziert das Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert-Koch-Institut. Die Zahlen sind tatsächlich beunruhigend. Epidemiologen gehen davon aus, dass in Deutschland Weiterlesen

Jeder zweite Arbeitnehmer ließ sich in 2013 krankschreiben. Das zeigt die aktuelle Statistik einer großen gesetzlichen Krankenkasse. Auf der Topliste der Erkrankungen stehen Erkältungen, Rückenschmerzen und psychische Leiden.

 

Wie krank sind Deutschlands Arbeitnehmer? Eine Krankenkasse wollte das genau wissen und hat die Daten von 2,7 Millionen erwerbstätigen Versicherten ausgewertet. Das Ergebnis: An jedem Tag waren im Durchschnitt vier von 100 Beschäftigten krankgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit der Krankenstand leicht um 0,2 Prozentpunkte angestiegen. Mehr als die Hälfte aller Versicherten (50,6 Prozent) ließ sich wenigstens einmal im Jahr von einem Arzt krankschreiben.

Weiterlesen

Chaos in Berlin! Am Montag hat Blitzeis auf den Straßen der Hauptstadt zu zahlreichen Unfällen geführt, Fußgänger stürzten und Autos krachten ineinander. Auch anderswo wird in den nächsten Tagen der Winter sein Comeback geben. Was aber kann man tun, um bei Blitzeis sicher ans Ziel zu kommen?

 

Keine Frage, der Winter hat uns in diesem Jahr bisher mit seiner Milde verwöhnt. Der Januar lockte mit frühlingshaften Temperaturen vor die Türe, und vielerorts konnte man Joggern, Radfahrern und Fußgängern begegnen.

 

Umso überraschter waren heute viele Berliner, als Eis und Kälte unerwartet über sie hereinbrachen. Wegen Blitzeis mussten die Rettungskräfte bis Montag Mittag über 600 Einsätze fahren, wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet. Weil nicht mehr genug Fahrzeuge zur Verfügung standen, musste sogar die Feuerwehr aushelfen. Auch die Krankenhäuser klagen über einen Patientenansturm. „Es gab Hüftbrüche und ausgekugelte Hüften. So etwas tut höllisch weh“, sagte eine Sprecherin des Unfallkrankenhauses Berlin.

 

Weiterlesen

Wer das Kind kurzzeitig auf einen Ausflug mit der Schulklasse schickt, für den bieten manche Versicherer einen neuen Service: Per App ist für 48 Stunden eine Unfallversicherung abschließbar. Versicherungsnehmer sollten aber wissen, dass derartige Angebote nur einen eingeschränkten Schutz bieten.

Weiterlesen

Sag mir wo du lebst – und ich sage dir, wie gesund du bist! Mag die Formulierung auch etwas übertrieben sein, so zeigt doch eine aktuelle Studie: Gesundheit ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich verteilt. Vor allem in Ostdeutschland haben viele Menschen ein hohes Krankheits- und Sterberisiko.

 

In Ostdeutschland ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Zivilisationskrankheit wie Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt zu sterben, weit höher als in den alten Bundesländern. Das ergab eine Auswertung regionaler Sterbedaten des Statistikamtes im Auftrag der Tageszeitung „Die Welt“.

 

Trauriger Spitzenreiter ist demnach Sachsen-Anhalt, wo 1.310 Sterbefälle pro 100.000 Einwohnern zu verzeichnen sind (Daten für 2010). Zu den fünf Bundesländern mit den höchsten Sterberaten gehören außerdem Sachsen, das Saarland, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern: Mit Ausnahme des Saarlandes alles ostdeutsche Bundesländer.

 

Sehr niedrig sind die Sterberaten hingegen in Berlin (345 Fälle je 100.000 Einwohner), Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Herzkrankheit zu sterben, ist demnach in Sachsen-Anhalt 76 Prozent höher als in der bundesdeutschen Hauptstadt.

 

Bevölkerung in neuen Bundesländern ist älter

 

Für die Häufung der Sterbefälle in den neuen Bundesländern gibt es womöglich eine einfache Erklärung: Die Bevölkerung ist hier schlichtweg älter. So haben viele junge Menschen Ostdeutschland verlassen, weil sie in den alten Ländern bessere Jobchancen haben und mehr Geld verdienen. „In der Spitze gingen in einem Jahr fast 240.000 Menschen von Ost nach West“, berichtet die Welt. Bei den Über-65jährigen ist die Wahrscheinlichkeit aber besonders hoch, an einer Herz-Kreislauf-Krankheit, Krebs oder einer anderen Krankheit zu sterben.

 

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Wer sich für einen bewussten Lebenswandel entscheidet, erkrankt weitaus seltener an einer Zivilisationskrankheit. Sport und ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung sowie ein moderater Alkoholkonsum erhöhen die Chancen, auch im Alter noch gesund und fit zu sein. Die Krankenversicherungen unterstützen ihre Versicherten dabei, indem sie Gesundheits- und Sportkurse finanzieren oder bezuschussen. Das Angebot reicht von Rückengymnastik zur Vorbeugung von Gelenkbeschwerden bis hin zu Kochkursen für eine bewusste Ernährung.

 

Auch sollten ältere Menschen nicht versäumen, regelmäßig zu Krebs-Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Bei den meisten Krebserkrankungen ist eine Früherkennung wichtig. Es lohnt sich bei den Krankenkassen nachzufragen, welche Untersuchungen finanziert werden und welche der Patient selbst zahlen muss.

 

Um sich vor den finanziellen Folgen einer Krankheit zu schützen, bieten sich verschiedene Vorsorgeformen an. Sei es eine Schwere-Krankheiten-Versicherung, die bei Eintritt einer Krankheit einen laut Vertrag vereinbarten Betrag auszahlt, eine Berufsunfähigkeitsversicherung, falls man seinen Job nicht mehr ausüben kann, eine Pflegeversicherung oder andere Versicherungen: Ein Beratungsgespräch kann helfen, den passenden Schutz zu finden.

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Aber sicher! Am Dienstag wird Knecht Rupprecht seinen Rentierschlitten wieder vor den Häusern parken und Geschenke bringen. Doch weil auch der Weihnachtsmann nur ein Mensch ist, bereiten die Gaben nicht immer Freude. Gut zu wissen, wie man unliebsame Geschenke umtauschen kann.

 

Ob man Geschenke einfach zurückgeben kann, wenn sie nicht gefallen, lässt sich nicht so einfach beantworten. Denn in Deutschland gibt es kein eindeutiges Reklamationsrecht. Mitunter müssen sich unglücklich Beschenkte auf die Kulanz des Verkäufers verlassen, wenn sie den zu großen Pullover oder die schrecklich geschmacklose Terrakotta-Katze von Mutter umtauschen wollen.

 

Weiterlesen

Zum Jahresende treten deutlich mehr Brandfälle auf als in den vorherigen Monaten. Das mag auch kaum verwundern: Sowohl zu Weihnachten als auch an Silvester spielen viele Menschen mit dem Feuer, sollen doch Kerzen und Knaller für Stimmung sorgen!

Weiterlesen

Im verhandelten Rechtsstreit hatte ein Angestellter seinen Arbeitgeber verklagt, weil dieser das zuvor regelmäßig ausgezahlte Weihnachtsgeld aus wirtschaftlichen Gründen für zwei Jahre verweigert hatte. Dabei berief sich der Kläger auf seinen Arbeitsvertrag. Darin stand: „Freiwillige soziale Leistungen richten sich nach dem betriebsüblichen Rahmen. Zurzeit werden gewährt: Weihnachtsgeld in Höhe von (zeitanteilig) 40 Prozent eines Monatsgehaltes im ersten Kalenderjahr der Beschäftigung. Es erhöht sich pro weiterem Kalenderjahr um um jeweils zehn Prozent bis zu 100 Prozent eines Monatsgehaltes. Die Zahlung der jeweiligen Sondervergütung (…) erfolgt in jedem Einzelfall freiwillig und ohne Begründung eines Rechtsanspruchs für die Zukunft.“

Weiterlesen

Am Sonntag wurde der internationale Welt-Aids-Tag begangen. Er soll die Menschen dafür sensibilisieren, dass die Infektion mit dem HIV-Virus noch immer eine lebensbedrohliche Gefahr für die Gesundheit bedeutet. Gerade bei jüngeren Menschen zeigt sich ein allzu sorgloser Umgang mit der Krankheit.

Es ist eine bedenkliche Entwicklung: Aids und Verhütung sind trotz zahlreicher Gesundheitskampagnen nicht mehr so stark im Bewusstsein der Bevölkerung verankert, wie dies noch in den 90er Jahren der Fall gewesen ist. Weit verbreitet ist der Glaube, aufgrund neuer Therapien und Medikamente bedeute eine Infektion mit dem HIV-Virus keine tödliche Gefahr mehr. „Das HI-Virus hat wegen der neuen Therapien für viele ein Stück des Schreckens verloren. Und gerade die jüngere Generation hat das große Sterben nicht mehr mitgekriegt”, erklärt Viviane Bremer, Gesundheitsexpertin am Robert-Koch-Institut (RKI), der Bild-Zeitung.

Zahl der Neuinfektionen nach wie vor hoch

Das ist aber ein Trugschluss. Zwar haben sich die Lebensbedingungen für HIV-Infizierte tatsächlich verbessert. Man kann ein relativ normales Leben mit der Krankheit führen, muss aber täglich Tabletten nehmen. Trotzdem starben in Deutschland 2012 noch immer 550 Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit, wie die Deutsche Aidshilfe berichtet. Auch die Zahl der Neuinfektionen ist nach wie vor hoch. Laut Robert-Koch-Institut haben sich 2012 rund 3.400 Menschen mit dem Virus angesteckt. Hinzu kommen geschätzt 14.000 Menschen, die sich infiziert haben, aber noch nicht beim Aidstest waren.

Insgesamt leben derzeit rund 78.000 Menschen in Deutschland, die HIV-positiv sind. Die Dunkelziffer wird jedoch weitaus höher geschätzt. Wer den Verdacht hat, er könnte sich das Virus eingefangen haben, sollte nicht zögern zum Aidstest zu gehen. Viele Menschen erfahren erst von ihrer HIV-Infektion, wenn sie mit lebensbedrohlichen Krankheiten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. HIV hat dann schon schwere Schäden im Körper angerichtet, die sich teilweise nicht mehr rückgängig machen lassen. Verhütung bleibt also ein wichtiges Thema. Nach wie vor kommen die meisten Neuerkrankungen durch ungeschützten Geschlechtsverkehr zustande.

Unfallversicherung und Pflege-Bahr bieten Schutz

Und wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus? Eine Berufsunfähigkeitsversicherung stellt Gesundheitsfragen, bei denen auch nach einer HIV-Infektion gefragt wird. Wenn diese vorliegt, finden die Betroffenen in der Regel keinen BU-Schutz. Als Alternative bietet sich die Absicherung durch eine Unfallversicherung an. Auch hier werden zwar Gesundheitsfragen gestellt, aber mehrere Versicherer haben Lösungen für HIV-Infizierte im Angebot.

Besitzt der Betroffene bereits vor Ausbruch der Krankheit einen BU-Vertrag, dann muss er die Erkrankung in der Regel nicht an den Versicherer melden, wie die Deutsche Aidshilfe berichtet. Aber Vorsicht: Ob eine Meldepflicht besteht, ist abhängig von den Obliegenheiten im jeweiligen Versicherungsvertrag. Auch die staatlich geförderte Pflegevorsorge („Pflege-Bahr“) sollten HIV-Patienten ohne Probleme abschließen können. Hier ist es den Versicherern per Gesetz untersagt, Risikozuschläge für Erkrankungen zu erheben.

Der November ist der Monat, in dem die privaten Krankenversicherungen ihren Kunden mitteilen, ob und wie sie die Beiträge im kommenden Jahr anpassen werden. Gerade ältere Versicherte gehen deshalb äußerst ungern zum Briefkasten, fürchten sie doch einen Bescheid über Beitragserhöhungen. Sind die Möglichkeiten auch nicht unbeschränkt, so können Betroffene doch etwas gegen höhere Beiträge tun.

 

Wer aufgrund von Beitragserhöhungen zu einem anderen Anbieter wechseln will, der hat bisher ein Problem. Nicht nur müssen unter Umständen neue Gesundheitsfragen beantwortet werden, so dass es gerade für ältere Versicherungsnehmer kaum möglich ist, einen günstigen Schutz zu ähnlichen Konditionen zu finden. Zudem können die angesparten Altersrückstellungen nicht mitgenommen werden: Dabei sollen gerade diese Rücklagen als Polster dienen, damit die Beiträge im Alter nicht zu stark steigen.

 

Wechsel zu einem günstigeren Tarif des Anbieters möglich

 

Doch es gibt ein Hintertürchen, um vielleicht doch die unliebsame Beitragsanpassung zu vermeiden. Seit dem Jahr 2009 haben nämlich Krankenversicherte das Recht, bei ihrem derzeitigen Anbieter in einen günstigeren Tarif zu wechseln, wenn dieser einen ähnlichen Leistungsumfang bereit hält. „Diese Möglichkeit räumt Paragraph 204 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) explizit ein“, erklärt Gerd Güssler, Geschäftsführer des Marktbeobachters KVpro. Eine neue Gesundheitsprüfung und gegebenenfalls einen Risikoaufschlag kann der Anbieter nur dann verlangen, wenn der wechselwillige Kunde nicht auf die Mehrleistungen besteht, die der günstigere Tarif beinhaltet.

 

Manche Versicherungen haben tatsächlich günstigere Tarife im Angebot, weil sie damit junge und gesunde Gutverdiener werben wollen. Doch die älteren Versicherten erfahren davon oftmals nichts. Das mag auch kaum verwundern. Wenn viele Senioren ihren bisherigen Tarif verlassen würden, müssen wiederum die Beiträge für die verbleibenden Versicherungsnehmer erhöht werden. Der Versicherer wird deshalb nicht für einen Tarifwechsel bei seinen eigenen Kunden werben.

 

Vor einem Tarifwechsel umfassend informieren!

 

In der Regel reicht eine pauschale Anfrage an die Versicherung nicht aus, um über Wechselmöglichkeiten informiert zu werden. Ob sich eine Tarifumstellung tatsächlich lohnt, kann man erst beurteilen, wenn man sich über die Altersrückstellung, Anrechnungsbetrag sowie Übertragungswert des bestehenden Tarifes informiert hat.

 

Wichtig ist dabei auch, ob der Tarif für Neukunden weiterhin zugänglich ist. Denn nur wenn neue Kunden aufgenommen werden, ist gewährleistet, dass zukünftig eine gute Mischung aus jungen und alten Versicherungsnehmern stattfindet. Die Überalterung eines Tarifs führt schnell zu steigenden Beiträgen.

 

Wechselwillige Patienten können sich an einen Versicherungsfachmann wenden und sollten sich vor Abschluss eines neuen Tarifs umfassend über die Vor- und Nachteile informieren. Mitunter ist es möglich, über die Vereinbarung eines Selbstbehaltes eine Beitragserhöhung abzuwenden.