Bei Dunkelheit und Dämmerung steigt die Unfallschwere teils deutlich. Deshalb appelliert die Notrufzentrale der Autoversicherer: Bei Unfall oder Panne unbedingt die reflektierenden Warnwesten nutzen!

 

Es hat nicht lange gedauert, bis die kalte Jahreszeit sich in das Gedächtnis der Deutschen zurückrief. Ein plötzlicher Wintereinbruch führte am Wochenende zu Schnee und Eis auf den Straßen. Teils herrschten völlig chaotische Zustände, viele Autofahrer mussten Blechschäden beklagen. Der Deutsche Wetterdienst sprach von „rekordverdächtigen Tiefstwerten und Schneedecke in Gegenden, die so etwas im Oktober noch nie zu Gesicht bekommen haben.“

Wenn es denn tatsächlich einmal gekracht hat oder das Auto wegen einer Panne am Straßenrand liegen bleibt, sollte ein Accessoire im Kofferraum nicht fehlen: Die reflektierende Warnweste. Denn in der kalten Jahreszeit ist das Risiko deutlich größer, von anderen Autofahrern übersehen zu werden. „Wer einmal im Dunkeln gezwungen war, nach einem Unfall oder bei einer Panne sich am Rande einer Autobahn oder einer Landstraße aufzuhalten, weiß diese Westen zu schätzen. Schon in der Dämmerung oder bei schlechtem Wetter leuchten sie unübersehbar und schützen so ihre Träger“, erläuterte Birgit Luge-Ehrhardt, Pressesprecherin der Autoversicherer-Notrufzentrale (GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG).

 

Viele Unfälle ereignen sich in Dunkelheit

 

Die Unfallstatistik bestätigt die Notwendigkeit, das Weiterlesen

Ein Urteil des europäischen Gerichtshofes verändert die Versicherungswelt. Ab dem 21. Dezember 2012 dürfen Versicherer nur noch geschlechtsneutrale Tarife anbieten, der „kleine Unterschied“ ist damit bei der Beitragsberechnung passé. Aber was bedeutet der Wechsel zu sogenannten „Unisex-Tarifen“ für die Kunden? Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten! 

 

Warum werden zukünftig nur noch Unisex-Tarife angeboten?

 

Bisher war das Geschlecht ein wichtiger Faktor für die Beitragsberechnung bei Versicherungen. Frauen fahren sicherer Auto als Männer und bauen weniger Unfälle, weshalb sie auch in der Kfz-Versicherung weniger zahlen mussten. Da die Damen der Schöpfung aber im Schnitt eine Weiterlesen

Ein Oldtimer ist kein Auto wie jedes andere, sondern für viele Kfz-Freunde ein Liebhaberobjekt. Das wissen auch die Versicherungsunternehmen. Wer auf Chrom, Holz und Leder abfährt, der kann sein Fahrzeug zu besonderen Konditionen versichern.

 

Die goldenen Zwanziger haben uns nicht nur den Tonfilm, die Knickerbocker oder den Charleston beschert, sondern auch Weiterlesen

Der Herbst kündigt sein Erscheinen mit ungemütlicher Kälte an, für die kommenden Nächte hat der Wetterbericht Temperaturen um den Gefrierpunkt gemeldet. Da stellt sich für viele Autofahrer schon zeitig die Frage nach der richtigen Winterbereifung. Die EU führt ab dem 01. November ein einheitliches Reifenlabel ein, das Autofahrern beim Reifenkauf Orientierung bietet.

 

Ob Winterreifen oder Allwetterreifen – Wer frühzeitig sein Auto Weiterlesen

Am 01. Oktober feiert die UNO den „Internationalen Tag der älteren Menschen“. Grund genug, sich über den Versicherungsschutz für Senioren Gedanken zu machen.

 

Wer aktuell den Fernseher einschaltet, der könnte denken, dass Weiterlesen

Laut einer aktuellen Umfrage beschäftigt fast jeder zehnte Haushalt in Deutschland illegal Haushaltshilfen. Das ist nicht ohne Risiko: Wer als Arbeitgeber Schwarzarbeit unterstützt, riskiert ein Bußgeld bis zu 5.000 Euro und muss bei einem Unfall der Hilfskraft die Behandlungskosten zahlen.

 

Sie bügeln und putzen, mähen den Rasen oder passen auf Kinder auf: Aus vielen deutschen Weiterlesen

„O´zapft is!“ Am 22. September 2012 pünktlich um 12:00 Uhr ist es wieder so weit: Der Münchener Oberbürgermeister Christian Ude wird ein Fass Bier anstechen und damit das Münchener Oktoberfest offiziell eröffnen. Wie aber sieht es mit dem Versicherungsschutz aus, wenn fesche Madln oder Bua beim Bier die Stimmung steigen lassen?

 

Auch in diesem Jahr werden die Gäste aus aller Welt anreisen und München für mehrere Wochen in das Tollhaus der Nation verwandeln. Zünftig bayerisch sorgen Brezeln, Bier, Stimmungsmusik und sexy Dirndls für einen Mordsgaudi.

 

Dass dabei einer mal a bisserl über die Strenge schlägt, ist bei so einem großen Volksfest durchaus eingeplant. Jedes Jahr sind Weiterlesen

Immer mehr Lebensmittel stehen im Verdacht Allergien auszulösen. Bis zu sieben Prozent der Bevölkerung müssen sich sogar in medizinische Behandlung begeben, weil sie allergisch auf Nahrung reagieren. Aber kommt eine private Unfallversicherung für einen besonders schweren Schaden auf, wenn eine Allergie der Auslöser ist?

 

Der eine verträgt keine Milch, der andere kann keinen Mais essen. Manche Menschen sind sogar gegen Weiterlesen

Ab 01. September gelten neue Gesetze in Deutschland. Die Glühbirne hat ausgedient, der Verbraucherschutz für Servicehotlines wird verbessert und jugendliche Straftäter müssen sich auf härtere Strafen einstellen. Was sich alles verändert, zeigt der kleine Überblick

 

Glühlampen haben ausgedient

 

Trotz vielfältiger Proteste müssen Fans zukünftig auf die klassische Glühlampe verzichten – zumindest in Europa. 130 Jahre nach Thomas Edisons Patent dürfen sogenannte Glühfadenlampen nicht mehr in der EU vertrieben werden, lediglich der Verkauf von Lagerbeständen ist noch erlaubt. Begründet wird dies mit dem schlechten Wirkungsgrad der Glühfadenlampe. Damit sind Energiesparlampen europaweit verpflichtend – obwohl Kritiker bemängeln, dass sie mehr giftiges Blei und Quecksilber enthalten. Eine defekte Energiesparlampe sollte immer als Sondermüll entsorgt werden!

 

Verbesserte Behörden-Auskunft

 

Immer wieder kritisieren Verbraucherschützer, dass die Behörden ihre Informationen über Verstöße von Unternehmen nicht transparent an die Bevölkerung weitergeben. Aber ab dem 01. September sollen Verbraucher leichter Auskunft bei den Ämtern erhalten. Ganz gleich, ob es um Hygienemängel bei Gaststätten geht, Schadstoffe in der Kleidung oder im Kinderspielzeug, Lebensmittel oder Tierfutter – dank einer Reform des sogenannten Verbraucherinformationsgesetzes ist es nun leichter, derartige Auskünfte zu erhalten. Erstmals werden auch Informationen über „technische Verbraucherprodukte“ wie Haushaltsgeräte, Möbel oder Heimwerkerartikel herausgegeben.

 

Zudem sind die Behörden fortan verpflichtet, alle Überschreitungen von im Lebensmittel- und Futtergesetz festgeschriebenen Grenzwerten zu veröffentlichen. Auch schwere Verstöße gegen Hygienevorschriften sind nun dem Verbraucher mitzuteilen. Generell soll Unternehmen kein Schutz des Betriebsgeheimnisses mehr gewehrt werden, wenn „das öffentliche Interesse an der Herausgabe einer Information überwiegt“.

 

Verbraucher sollen zudem selbst vereinfacht derartige Auskünfte über einen Hersteller oder ein Produkt einholen können. Für einen Antrag ist zukünftig eine Email oder ein Anruf beim Amt ausreichend. Auch entfällt die Bearbeitungsgebühr von 5 bis 25 Euro, wenn bei Anfragen kein Verwaltungsaufwand über 250 Euro entsteht. Allerdings müssen die Bürger selbst herausfinden, welche Stelle für ihre Anfrage überhaupt zuständig ist. Das können Kreisverwaltungen sein, Gewerbeaufsichtsämter oder Landesämter für Verbraucherschutz.

 

Warteschleifen fortan in den ersten Minuten kostenlos

 

Es ist immer ein Ärgernis, wenn man per Telefon eine Auskunft einholen will, sich dann aber minutenlang in einer Warteschleife befindet. Noch ärgerlicher ist es, wenn das Unternehmen sogar ordentlich Geld für die verlorene Zeit abkassiert. Hier hatte das Verbraucherschutzministerium ein Einsehen mit den Anrufern: Für Telefonkunden müssen Warteschleifen fortan bei Servicenummern wie 0180 oder 0900 in den ersten zwei Minuten kostenlos sein. Ab dem 01. März 2013 dürfen derartige Services dann nur noch bei Gratisnummern oder gängigen Ortsvorwahlen geschaltet werden.

 

 

Verschärfung des Jugendstrafrechts

 

Wenn Jugendliche straffällig werden, müssen sie zukünftig mit einem härteren Durchgreifen der Jugendrichter rechnen. Mit dem sogenannten „Gesetz zur Erweiterung der jugendgerichtlichen Handlungsmöglichkeiten“ wird unter anderem das Höchstmaß für schwere Verbrechen wie Mord heraufgesetzt. Jugendliche zwischen 18 und 21 Jahren erhalten nun eine Höchststrafe von 15 Jahren, wenn ihnen eine besondere Schwere der Tat nachgewiesen werden kann. Bisher mussten sie höchstens 10 Jahre Gefängnis befürchten.

 

Zusätzlich haben die Richter nun die Möglichkeit, einen „Warnschussarrest“ zu verhängen. Werden Jugendliche zu einer Strafe auf Bewährung verurteilt, so müssen sie dennoch bis zu vier Wochen Jugendarrest befürchten. In dieser Zeit werden die Straftäter sozialpsychologisch betreut und bekommen die Konsequenzen ihres Handelns aufgezeigt.

 

Wer im Krankenhaus behandelt wird, bekommt nicht alle Kosten von seiner Krankenversicherung erstattet

Die durchschnittliche Dauer eines Krankenhausaufenthaltes in Deutschland hat sich verringert. Wurden 2010 noch 7,9 Tage für stationäre Behandlungen gemessen, sank der Durchschnittswert für 2011 auf 7,7 Tage, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Während sich der Durchschnittswert für einen Krankenhausaufenthalt verringerte, stieg die Zahl stationär behandelten Patientinnen und Patienten auf insgesamt 18,3 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden rund 300.000 Fälle mehr registriert – das entspricht einer Steigerung von 1,6 Prozent.

Der stationäre Aufenthalt in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen Deutschlands dauerte wie im Jahr 2010 im Durchschnitt 25,4 Tage.

Der Aufenthalt in einer Klinik oder einem Krankenhaus kann auch zu Mehrkosten führen, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden. So werden beispielsweise Kosten für TV, Internet oder Telefon zusätzlich abgerechnet. Wesentlich höhere Kosten können entstehen, wenn für die Zeit des Krankenhausaufenthalts eine Haushaltshilfe eingestellt werden muss, um den reibungslosen Ablauf zu Hause weiterhin gewährleisten zu können, etwa wenn Kinder zu versorgen sind.

Solche Zusatzkosten können mit einer Krankenhaustagegeldversicherung abgefedert werden. Ganz ähnlich funktioniert eine Kurtagegeldversicherung, die bei Kuraufenthalten Leistungen erbringt.

Besonders Selbstständige müssen sich umfassend beraten lassen. Sie erhalten bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit keine Leistungen, sofern sie nicht bereits privat vorgesorgt haben. Eine Krankentagegeld-Versicherung ist deshalb ein Muss für Selbstständige und Freiberufler.